Dienstag, 22. Mai 2018
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Seniorenbeirat Schrobenhausen hat mehrere Objekte im Blick - darunter auch die alte Grundschule

Auf der Suche nach einer eigenen Bleibe

Schrobenhausen
erstellt am 15.02.2018 um 14:38 Uhr
aktualisiert am 19.02.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Schrobenhausen (jsp) Am liebsten in ein städtisches Gebäude würde Christian Spreitzer mit dem Schrobenhausener Seniorenbeirat einziehen.
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Gibt es hier einen Platz für den Seniorenbeirat? Zumindest haben die Mitglieder des Beirates und Seniorenreferent Christian Spreitzer auch auf dieses Verwaltungsgebäude in der Regensburger Straße ein Auge geworfen.
Gibt es hier einen Platz für den Seniorenbeirat? Zumindest haben die Mitglieder des Beirates und Seniorenreferent Christian Spreitzer auch auf dieses Verwaltungsgebäude in der Regensburger Straße ein Auge geworfen.
Spindler
Schrobenhausen
Das sagte der Seniorenreferent des Stadtrates in der jüngsten Sitzung des Beirates. Ins Auge gefasst hatte der proSob-Stadtrat dabei auch die ehemalige Grundschule, auch bekannt als Landratsamt oder Dependance der Stadtverwaltung.

In trockenen Tüchern sei das freilich noch nicht, gab Spreitzer in der Sitzung zu. Doch im Stadtrat sei bereits darüber gesprochen worden, dass das Standesamt nach der Sanierung des Rathauses seinen Standort von der Regenburger Straße an den Lenbachplatz verlegen solle. Und, ob das Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen noch lange seine Zulassungsstelle in der ehemaligen Schule in der Regensburger Straße beherberge, steht für Spreitzer auch noch in den Sternen.

Die Beiräte selber hatten gegen einen Umzug in ein städtisches Gebäude nichts einzuwenden. Bei ihnen stach Spreitzers Argument, die Stadt würde sich dann Mietzahlungen an Dritte sparen, durchaus. Doch bei der Landratsamtsnebenstelle in der Regensburger Straße schieden sich die Geister schon deutlich. Ganz besonders, wie einige Seniorenbeiräte anmerkten, weil die Räume nicht ebenerdig zu erreichen seien. Sigi Natzer bestätigte, dass einige Stufen erklommen werden müssten, wenn der Vordereingang benutzt werde. Ein anderes Beiratsmitglied beschrieb aber, dass es am Hintereingang des Gebäudes einen Zugang zu einem Fahrstuhl gebe und so das Gebäude barrierefrei zu erreichen sei.

Aber, so Spreitzer weiter, es gebe noch weitere Objekte, die er ins Visier genommen habe. Allerdings habe er bei den drei Gebäuden lediglich mal geschaut, ob sie derzeit genutzt würden. Vor einer Entscheidung müsste die Stadtverwaltung noch Daten wie verfügbare Raumgrößen und Mietbedingungen zusammentragen. Das gelte auch für ein weiteres Raumangebot in der Regensburger Straße, das sich einige Beiratsmitglieder schon angeschaut hatten. Laut Spreitzer seien die Räume aber sehr renovierungsbedürftig. Und eine weitere Gruppe würde die Räume parallel zum Seniorenbeirat nutzen.

Richard Natzer brachte noch die alte Schreinerwerkstatt Appel an der westlichen Stadtmauer ins Gespräch. Zumindest habe die Stadtverwaltung seinem Verein - den Frommen Rotten - die ehemalige Werkstatt als Lagerraum angeboten. Als gute Idee empfanden es alle Seniorenbeiräte, dass sie die neuen Räume zusammen mit dem Jugendstadtrat nutzen könnten. Richard Natzer schlug vor, dass zur nächsten Sitzung des Seniorenbeirates einige Jugendstadträte eingeladen werden sollten.

Die Liste der Vorhaben, die der Seniorenbeirat in seinen neuen Räumen anbieten wolle, ist lang. Spreitzer zitierte aus einer langen Liste Kurse für Smartphone- und Tabletnutzung, Spielenachmittage für Senioren, Seniorensingen und Musizieren, Lesungen und Infos über Bücher oder Treffen von Großeltern und Enkeln. "Es wäre schön, wenn wir eigene Räume hätten", so Rita Schenk vom Seniorenbeirat, "wir haben viele Ideen und wollen aktiv werden." "Wir haben kein Zeitproblem", meinte Spreitzer zur Raumsuche, "das sollte bis zum Jahresende zu machen sein."

Jürgen Spindler
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