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Bürgersorgen

erstellt am 17.05.2018 um 18:37 Uhr
aktualisiert am 20.05.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Maibaum: "Das wäre doch etwas", sagte Richard Natzer, wenn die Stadt auf dem Lenbachplatz einen Maibaum aufstellen würde.
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Das könnte ein fester Baum sein, der nicht jedes Jahr ausgewechselt werden müsste. Die Gestaltung könnten Künstler übernehmen und die Finanzierung könnte durch Sponsoring erledigt werden. Bürgermeister Karlheinz Stephan hatte nichts gegen einen Maibaum am Rathaus. Allerdings gehöre dazu ja auch eine Veranstaltung am 1. Mai. In den Ortsteilen und Gemeinden übernähmen das meist Vereine. Wenn sich auch in Schrobenhausen ein Verein dafür finden würde, dann könnte man darüber nachdenken.

Radwege: Der Split aus dem Winter liege noch immer auf etlichen städtischen Radwegen, monierte Herbert Reil. Die Wege seien noch nicht gereinigt worden. Darüber hinaus solle die Stadt am Lückenschluss beim Radweg in der Bürgermeister-Götz-Straße arbeiten, weil dort viele Schwerlastfahrzeuge unterwegs seien und sich Radler deshalb nicht mehr trauten, auf der Straße zu fahren. Und beim Geh- und Radweg in der Pöttmeser Straße schlug Reil vor, sie nach dem angekündigten Umbau der Straße für beide Fahrtrichtungen freizugeben. Stephan versprach, die Stadtverwaltung werde sich um die Themen kümmern.

Ampel: Warum müsse die Ampel am Perger Platz schon morgens um 6.30 Uhr eingeschaltet werden, fragte Manfred Fischer. Zu der Zeit seien kaum Autos unterwegs. Stephan erklärte, das Veränderungen an der Ampelsteuerung sehr schwierig seien, weil die Kreuzung recht komplex sei.

Stadthalle: Marode Container stünden hinter der Schrobenhausener Stadthalle, beklagte Robert Augustin. Die sollten doch eigentlich schon längst weg sein, meinte er. Karlheinz Stephan sagte, das Bauamt habe zugesagt, dass die Container abgebaut würden: "Die müssen weg. "

Radeln auf dem Stadtwall: Fahrradfahren auf dem Stadtwall sei verboten, sagte Richard Natzer, und Schilder wiesen überall darauf hin. Doch jeden Tag würden wieder Menschen verbotenerweise über den Wall radeln, sogar Stadträte und den Bürgermeister habe er dabei schon beobachtet. Stimmt, gab Bürgermeister Karlheinz Stephan unumwunden zu. Aber, so verteidigte er sich, sobald er Fußgänger auf dem Wall sehe, steige er ab und schiebe artig sein Zweirad. Für Stephan ist das eine Frage von leben und leben lassen. Mit gegenseitiger Rücksicht dürfte es keine Probleme geben. Eine Lösung habe er aber auch nicht parat.

Zu dicht an der Straße: An zwei Aufgängen zum westlichen Stadtwall müssten Fußgänger direkt bis an die Straße treten, damit sie den Verkehr auf dem Bürgermeister-Stocker-Ring sehen könnten, erklärte Manfred Fischer. Vor allem Autos, die "bis auf den Millimeter" an die Aufgänge heran parkten, verschlechterten die Sicht. Stephan erklärte, dass das von Fischer gewünschte Parkverbot an den Aufgängen nicht möglich sei.

Friedhof: In einem "erbarmungswürdigen Zustand" sei der neue Friedhof an der Neuburger Straße, beklagte Herbert Reil. Zehn Zentimeter tiefe Fahrspuren in den Seitenwegen und ungemähte Rasenflächen zählte Reil als einige wenige Beispiele für Mängel auf, die er entdeckt habe. Bürgermeister Karlheinz Stephan versprach, das innerhalb des Rathauses anzusprechen und prüfen zu lassen.
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