Dienstag, 11. Dezember 2018
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Aktion an der Maria-Ward-Realschule: Bei der Entscheidung für die weitere Zukunft nicht allein gelassen

Berufsfindungsmesse einmal anders

Schrobenhausen
erstellt am 11.10.2018 um 17:11 Uhr
aktualisiert am 15.10.2018 um 03:34 Uhr | x gelesen
Schrobenhausen (kx) "Jeder vierte Auszubildende bricht ab!" Seit Jahren kursiert diese Zahl unverändert - und das in einer Zeit, in der die Firmen händeringend nach Auszubildenden suchen. Als Gründe werden oft falsche Vorstellungen vom Beruft, fehlende Eignung und unzureichende Kenntnisse über den Betrieb genannt. Genau da möchte die Maria-Ward-Realschule Schrobenhausen vorbeugen.
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Am Berufsinformationstag der Maria-Ward-Realschule Schrobenhausen begrüßte Schulleiterin Petra Schiele die Gäste.
Am Berufsinformationstag der Maria-Ward-Realschule Schrobenhausen begrüßte Schulleiterin Petra Schiele die Gäste.
Mara-Ward-Realschule
Schrobenhausen
Mahr 20 Unternehmen, waren eingeladen, kamen und brachten zum Teil ehemalige Schülerinnen der Maria-Ward-realschule mit. Sie nutzten die Gelegenheit, in vier Durchgängen von je 30 Minuten über ihr Unternehmen, ihre Ausbildungsplätze und Anforderungen, die die jungen Auszubildenden erfüllen sollen, zu berichten. Die Schülerinnen der achten bis zehnten Klassen sowie deren Eltern stellten Fragen.

Bereits im Vorfeld besuchten viele Schülerinnen die Berufsfindungsbörse des Rotary Clubs und eilten dort von Stand zu Stand. Jetzt entschieden sie sich ganz bewusst für vier Firmen und oder weiterführende Schulen, um sich ganz genau zu informieren. Durch den halbstündigen Turnus stand dafür ausreichend Zeit zur Verfügung und der vertraute Rahmen bot Raum für intensive Gespräche. Vor allem in den neunten Klassen, wo bei vielen die berufliche Entscheidung fällt, hatten sich die jungen Damen im Unterricht vorbereitet.

Am Abend stellte Daniel Andracsek dar, worauf es aus der Sicht der MBDA bei der Bewerbung ankommt. Er nahm sich auch die Zeugnisbemerkungen der Schule vor und zeigte auf, was sich hinter den Wortgutachten verbirgt. Zufrieden stellten die Lehrer fest, dass ihre Bemerkungen von den Firmen richtig gelesen werden und bei einer Bewerbung keineswegs bedeutungslos sind. Überrascht reagierten manche Schülerinnen, hatten sie sich doch darüber noch keine Gedanken gemacht und vorwiegend auf ihre Noten geschaut.

Egal ob eine Schülerin schon sehr konkrete Vorstellungen über ihre berufliche oder schulische Zukunft hatte oder ob die Weichen erst noch gestellt werden müssen, das umfangreiche Programm ermöglichte es allen, ein Stück weiter zu kommen und Klarheit über den nächsten Schritt zu erhalten. Mit der Veranstaltung wurde auch ein enges Netz an der Schule geknüpft, um Eltern und Schülerinnen bei der wichtigen Entscheidung der Berufsfindung zu begleiten. Am Ende des Tages freuten sich die initiatoren über die rege Beteiligung der Firmen und das große Interesse der Schülerinnen und deren Eltern.
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