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Zahlreiche Sterbefälle im Vorjahr in Pfarrei Schamhaupten

erstellt am 04.01.2006 um 19:02 Uhr
aktualisiert am 31.01.2017 um 14:39 Uhr | x gelesen
Schamhaupten (bid) Das erste Fest in der Pfarrei Schamhaupten steht mit der Sebastiansfeier schon im Januar ins Haus. Doch bevor der Blick nach vorne geht, richteten ihn Pfarrer Josef Frey und Kirchenpfleger Josef Bergmoser noch einmal zurück auf das Jahr 2005. "Statistiken sind zwar in vielen Dingen aufschlussreich. Aber in der Seelsorge kann vieles nicht in Zahlen ausgedrückt werden", so Pfarrer Frey. So vor allem nicht Freude und Leid, ebenso der Einsatz für den Glauben, die Pfarrei und die Mitmenschen. Die kirchliche Statistik sei zwar interessant, aber das Wesentliche bleibe darin meist verborgen.
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Freys D ank galt vor allem den Mitarbeitern und Helfern, die sich für die Belange der Pfarrei eingesetzt hatten. 78 Kinder, Jugendliche und Erwachsene halfen in den verschiedensten Gremien und Kirchendiensten der vier Pfarrorten mit, eine lebendige Pfarrgemeinde zu gestalten.

Einwohnermäßig ist die Pfarrei die größte in der Marktgemeinde Altmannstein, rechnet man die Spätaussiedler im Übergangswohnheim in Sandersdorf ein. Folgende Zahlen gingen in die Matrikelbücher der Pfarrei ein: acht Kinder wurden in der Pfarrei getauft, dazu kommt eines von außerhalb der Pfarrei. Zehn Gläubige sind verstorben. Nur zwei Paare gaben sich in der Pfarrkirche das Ja-Wort.

18 Kinder gingen in der Pfarrkirche St. Georg erstmals zur Heiligen Kommunion, 13 Kinder empfingen in der Heilig-Kreuz-Kirche in Altmannstein das Sakrament der Firmung. Die Gemeinde erwies sich erneut als spendenfreudig. Insgesamt warfen die Gläubigen 13 314,76 Euro in den Klingelbeutel.

Nicht nur beim Pfarrfamilienabend war die pastorale Neugestaltung und die Schaffung von externen großen Seelsorgeeinheiten ein Thema. Wie Josef Bergmoser auf Anfrage anführt, war es auf dem Renovierungssektor im Vorjahr relativ ruhig, nachdem in den Vorjahren hier zahlreiche Investitionen erforderlich waren. Deshalb stehen in diesen Jahr auch keine großen Maßnahmen an. Im vergangenen Jahr war in der Pfarrkirche eine neue Heizung eingebaut worden. Eine große Ausgabe bedeutete auch der erstmals aufgelegte Kirchenführer. Dies sei eine Investition auf Jahre hinaus. An der Filialkirche in Sandersdorf sind einige Ausbesserungen an der Außenfassade vorgenommen worden.

Was in der Filiale Sandersdorf noch für Aufsehen sorgte, war die Spende einer Lourdes-Madonna für die Thomas-Kapelle am Wierlweg, die in dem Marienwallfahrtsort an der Grenze von Frankreich zu Spanien gekauft wurde.

Einige wichtige Termine für 2006 stehen schon fest. So findet die Erstkommunion am Sonntag, 23. April, statt. Gefirmt werden die Kinder der Pfarrei am Samstag, 8. Juli, in der Heilig-Kreuz-Kirche in Altmannstein. Firm-spender ist Domkapitular Prälat Peter Hubbauer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Johannes Binder
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