Sonntag, 19. August 2018
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Kinder der AWO-Ferienbetreuung unternehmen Bootsfahrt mit der Riedenburger Wasserwacht

Wie Piraten auf hoher See

Riedenburg
erstellt am 09.08.2018 um 18:37 Uhr
aktualisiert am 13.08.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Riedenburg (DK) Was gibt es Schöneres für einen Seeräuber als einen wilden Ritt auf hohen Wellen? Passend zur Piratenwoche der AWO-Ferienbetreuung durften die Mädchen und Buben darum gestern mit der Riedenburger Wasserwacht eine Spritztour auf dem Main-Donau-Kanal machen.
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Einen Heidenspaß hatten die Kinder beim Bootfahren mit der Riedenburger Wasserwachtortsgruppe. In drei Gruppen drehten sie eine Runde auf dem Kanal. Die anderen Mädchen und Buben durften sich derweil den Einsatzwagen anschauen und erhielten Informationen über die Arbeit der Ehrenamtlichen.
Einen Heidenspaß hatten die Kinder beim Bootfahren mit der Riedenburger Wasserwachtortsgruppe. In drei Gruppen drehten sie eine Runde auf dem Kanal. Die anderen Mädchen und Buben durften sich derweil den Einsatzwagen anschauen und erhielten Informationen über die Arbeit der Ehrenamtlichen.
Fotos: Schmied
Riedenburg
Für die richtige Kopfbedeckung haben die 14 Kinder zwischen sechs und zehn Jahren, die in der zweiten Ferienwoche bei der Betreuung durch die AWO teilgenommen haben, bereits gesorgt. "Sie durften die Kopftücher selbst bemalen", erklärt Anita Spomer, die gemeinsam mit Astrid Hollweck die Mädchen und Buben unter ihre Fittiche genommen hat und auf Höhe des Sportplatzes des TV Riedenburg gerade auf die örtliche Wasserwacht wartet. Die Ehrenamtlichen um Vorsitzenden Eric Streit nämlich haben sich bereit erklärt, mit den Kindern eine Bootstour zu unternehmen. Und die können es kaum erwarten - wenngleich sie sich ob der Hitze zunächst lieber im Schatten tummeln.

Anna braust heran, sofort sind die Nachwuchspiraten auf den Beinen. Anna, so heißt das Boot der Wasserwacht, benannt nach der Ehefrau des einstigen Riedenburger Landrats Franz Lang, die seinerzeit die Bootstaufe vorgenommen hat. "Das Boot ist 17 Jahre alt und geht 60 Kilometer pro Stunde schnell", erklärt Lilly, Eric Streits Tochter, gemeinsam mit ihrer Mama Simone Göttfried einer Gruppe. Drei sind es ingesamt, denn nicht alle gleichzeitig passen auf die Anna. Lilly hat ein Referat über die Aufgaben der Wasserwacht vorbereitet. Und sie erzählt, was die Ortsgruppe sonst noch so zu bieten hat - Übernachtungen und gemeinsame Ausflüge zum Beispiel. Eric Streit erklärt derweil einer weiteren Gruppe, was sich alles im Einsatzfahrzeug befindet und wie es funktioniert.
 
Fotos: Schmied
Riedenburg



Vom Boot aus eröffnet sich ein wunderbarer Blick auf die Riedenburger Altstadt mit Stadtpfarrkirche und Rosenburg. Die Kinder scheint das allerdings nicht so sehr zu interessieren. Ihnen bläst der Fahrtwind ins Gesicht und zerzaust ihre Frisuren. Macht nix. Zumindest lässt das begeisterte Jauchzen diesen Rückschluss zu. Damit auch nichts passiert, trägt jedes Kind eine Schwimmweste - Sicherheit hat oberste Priorität.

Für die Kinder der Ferienbetreuung ist die Bootsfahrt ein Abenteuer. Langweilig geworden ist ihnen in den vergangenen beiden Wochen allerdings auch nicht. "Wir haben Schiffe aus recycelbarem Material gebastelt und sie im Wassertretbecken schwimmen lassen", verrät Kinderpflegerin Anita Spomer. Das Thema in der Vorwoche lautete Fantasie. Zu diesem Motto wurden Wachsmalkreiden-schmelzbilder angefertigt und Schutzengel aus Edelsteinen gebastelt. Nicht vergessen werden darf natürlich die Verpflegung. Darum kümmert sich Astrid Hollweck - gemeinsam mit den Kindern. "In den Ferien gibt es, was die Mädchen und Buben wollen", sagt sie und lacht. Schnitzel mit Pommes und Pizza zum Beispiel. Zur Abkühlung gab es aber auch Obst, zum Beispiel eine Wassermelone. "Die Hitze macht uns schon zu schaffen", meint Spomer. Trotzdem seien die Kinder bei der Sache. So stellen sie auch beim Zusammentreffen mit der Wasserwacht viele Fragen. Und der Fahrtwind ist eine willkommene Erfrischung.
Kathrin Schmied
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