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Bei der besinnlichen Stunde in Wolfsbuch stimmen die Interpreten auf das Weihnachtsfest ein

Vom Landler bis zum Lied des Friedens

Wolfsbuch
erstellt am 18.12.2018 um 18:31 Uhr
aktualisiert am 22.12.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Wolfsbuch (pa) Der historische Wolfsbucher Pfarrstadel hat auch heuer ein hervorragendes Ambiente für die besinnliche Stunde geboten. Eingeladen hatte der Pfarrgemeinderat. In der gut besuchten urigen Tenne zeigten verschiedene Musik- und Gesangsgruppen ihr Können. Dazwischen regten Texte nicht nur zur Besinnung, sondern auch zum Schmunzeln an.
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Patzelt
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"Vergiss den Alltag und die Sorgen, denk nur an heut' und nicht an morgen." Mit diesen Worten begrüßte die Sprecherin des Pfarrgemeinderates, Stefanie Schuderer, die vielen Gäste. Mit den Liedern "Lieb Nachtigall wach auf", ""Im Krippelein" und "Ihr Kinderlein kommet" eröffneten die Flötenkinder der Pondorfer Grundschule unter der Leitung von Eva Avril den Abend. Voller Begeisterung und lautstark sang der Kinderchor das Lied vom Winter, der endlich Einzug halten solle. Und tatsächlich wirbelten draußen vor dem Pfarrstadel einige Schneeflocken auf die Erde nieder und sorgten für ein leichtes, im Glanz der aufgestellten Kerzen schimmerndes Weiß.

Mit dem Walzer "Gruß an Schloss Weißenstein" setzten Sonja Frey an der Zither und Alexander Zanner an der Steirischen das Programm fort. Den "Stern über Bethlehem" ließen Benedikt Stijns auf der Geige und Patricia Schermer an der Gitarre musikalisch aufleuchten. Reichlich Beifall erhielten Georg Deisenrieder, Sonja Frey und Angelika Dürr für die Intonation des "Tiefen Landler" des österreichischen Volksmusikers Tobi Reiser. Vom neugierigen Weihnachtsengerl mit seinen lustigen Pausbacken erzählte Silke Fehlner in ihrer Geschichte. "Misteln vom Bam" pflückte musikalisch Alexander Zanner und der Chor Taktvoll unter der Leitung von Angelika Dürr stellte fest, dass der Advent eigentlich eine "stade Zeit" sein sollte.
Mit den Stücken "Morgen kommt der Weihnachtsmann", "Hört der Engel helle Lieder" und "A la nanita nana", einem traditionellen spanischen Weihnachtslied, traten die beiden Flötengruppen der Grundschule ein weiteres Mal auf.

Zu ihrem zweiten Lied hatten die Buben und Mädchen des Kinderchors unter der Leitung von Simone Braun Laternen mit auf die Bühne gebracht. Fröhlich schwenkten sie ihre Leuchten und sangen dazu "Wir halten die Laternen und schauen in das Licht - am Himmel leuchten Sterne, für dich und auch für mich" nach einem Text von Detlev Jöcker. Die Nachkriegsweihnacht des Jahres 1946 besang Patricia Schermer und wurde dabei von Benedikt Stijns mit gefühlvollen, sanften Geigentönen begleitet. Über den Stress in der Adventszeit erzählte die von Gabi Petz vorgetragene, heitere Geschichte "Scho wieda Weihnachten ?". Auf das "Josefs-Menuett" von Alexander Zanner folgte umgehend das "Marien-Menuett", das Georg Deisenrieder am Hackbrett, Sonja Frey an der Zither und Angelika Dürr an der Gitarre zum Besten gaben.
Mit großer Begeisterung haben die Buben und Mädchen des Kinderchors bei der besinnlichen Stunde in Wolfsbuch ihre Lieder gesungen (oben). Der Chor Taktvoll unter der Leitung von Angelika Dürr beendete die vorweihnachtliche Veranstaltung mit einem John-Lennon-Song (unten).
Mit großer Begeisterung haben die Buben und Mädchen des Kinderchors bei der besinnlichen Stunde in Wolfsbuch ihre Lieder gesungen (oben). Der Chor Taktvoll unter der Leitung von Angelika Dürr beendete die vorweihnachtliche Veranstaltung mit einem John-Lennon-Song (unten).
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Wie das weltweit bekannte "Halleluja" in bayerischem Dialekt klingt, zeigten Patricia Schermer und Benedikt Stijns. Den musikalischen Reigen beendete die Gesangsgruppe Taktvoll mit dem Hit von John Lennon "Happy Xmas - War is over, if you want it".

Zum Schluss bedankte sich Schuderer bei allen Mitwirkenden für die aufgebrachte Zeit und überreichte ihnen als kleine Anerkennung Gläser mit Weihnachtsmarmelade und aufgeklebten Glühweingutscheinen. Für die Buben und Mädchen gab es Kinderpunsch.

Während die Wolfsbucher Blaskapelle weihnachtliche Musik erklingen ließ, konnten sich die Besucher am Stand der Landjugend mit Lebkuchen zum Glühwein eindecken. Und wer es etwas deftiger mochte, genoss eine frisch aufgesetzte Gulaschsuppe.
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