Dienstag, 22. Januar 2019
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Mädchen und Buben in der Ukraine bekommen Päckchen aus Bayern

An Heiligabend sollen sich auch die Ärmsten freuen

Beilngries
erstellt am 18.12.2018 um 18:31 Uhr
aktualisiert am 22.12.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Beilngries (DK) Zum wiederholten Male haben Freunde, Bekannte und Schüler aus Oening, Raitenbuch, Beilngries, Titting, Ellingen, Meckenhausen, aus den Wallfahrtsorten Wemding und Habsberg, aus den Schulen Vilshofen/Donau, Passau und Umgebung Weihnachtspäckchen für bedürftige Kinder und Kriegswaisen in der Ukraine gepackt.
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Unzählige Päckchen gehen auf die Reise.
Unzählige Päckchen gehen auf die Reise.
Bruckschlögl
Beilngries
Edeltraud Weber vom Gymnasium Vilshofen hatte in den Schulen ihrer Umgebung zum Mitmachen eingeladen. Viele Engagierte machten sich daran, mit einem liebevoll zusammengestellten Päckchen einem Kind in der Ukraine eine ganz besondere Weihnachtsfreude zu machen.

Pfarrer Myroslav Rusyn, der Direktor der Caritas Uzgorod/Mukachevo, ein ehemaliger Student des Collegium Orientale Eichstätt, holte die Geschenke aus Bayern mit seinen Helfern ab. Pfarrer Rusyn und Diözesanbischof Milan werden die Geschenke noch vor Weihnachten persönlich an kinderreiche bedürftige Familien, behinderte Kinder und Waisenkinder in der ukrainischen Diözese Transkarpatien verteilen. Im Osten der Ukraine herrscht immer noch Krieg, es gibt viele Binnenflüchtlinge, die Not im Land ist groß, für viele Kinder wird das Päckchen aus Deutschland wahrscheinlich das einzige Weihnachtsgeschenk sein.

Insgesamt konnten heuer 1160 Päckchen, jedes im Wert von 20-25 Euro, als Weihnachtsgruß in die Ukraine transportiert werden. Die Päckchen waren voll mit Spielsachen, Kleidung, Süßigkeiten, Schreibmaterialien und Hygieneartikeln für die Kinder. Durch Geldspenden konnten auch die Transportkosten gedeckt werden.

Diese Weihnachts-Sammelaktion wurde von der Aktionsgemeinschaft Kyrill und Methodios Eichstätt, durch deren Vorsitzenden Archimandrit Andreas-A. Thiermeyer, organisiert und koordiniert. Sein Dank gilt ganz besonders Elfriede Bruckschlögl und Maria Lederer von der Beilngrieser Tafel, den beiden Wallfahrtsdirektoren Norbert Traub (Wemding) und Elmar Spöttle (Habsberg) "sowie allen, die wieder zu einem so großen Erfolg dieser Aktion und den Spenden beigetragen haben", wie er gegenüber unserer Zeitung mitteilt.
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