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Beim Pfarrfamilienabend geht es um den Neubau des Pfarrheims Alter Pfarrhof wird verkauft

Ein aufregendes Jahr

Schamhaupten
erstellt am 14.03.2018 um 17:59 Uhr
aktualisiert am 18.03.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Schamhaupten (DK) Die Pfarrei Schamhaupten mit ihren Filialen Sandersdorf, Schafshill und Thannhausen hat im Pfarrheim ihren Pfarrfamilienabend veranstaltet. Es ging unter anderem um die abschließenden Kosten für den Neubau des Pfarrheims sowie um den Verkauf des alten Pfarrhofs.
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Schamhaupten: Ein aufregendes Jahr
Foto: Martin Danhauser
Schamhaupten

Der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Bernhard Pfaller begrüßte neben den knapp 60 Anwesenden auch Pfarrer Mathew Luka sowie weitere Funktionsträger der Pfarrei.

Ludwig Sieber, Vorsitzender der Kirchenverwaltung, hielt einen ausführlichen Bericht über das vergangene Jahr. So war man hauptsächlich mit der Inbetriebnahme des neuen Pfarrheims beschäftigt, nachdem Ende 2016 die meisten Arbeiten am Gebäude beendet waren. Am 26. Dezember 2016 hatte die Weihnachtsfeier des Krieger- und Kammeradenvereins als erster offizieller Termin im neuen Gebäude stattgefunden. Das Jahr 2017 begann mit den Planungen zur Einweihungsfeier, die am Ostermontag durch Diözesanbischof Rudolf Voderholzer erfolgte. Bei Regen wurden der Bischof, die stellvertretende Landrätin Rita Böhm sowie Angehörige aus der Gemeindepolitik am Kindergarten empfangen, im Kirchenzug ging es zur Pfarrkirche, in der der Pontifikalgottesdienst gebürtig gefeiert wurde. Während der Einweihung am Pfarrheim habe es doch noch aufgehört zum Regnen, so Sieber. Dieser Tag war klar einer der größten Augenblicke in der jüngsten Zeit der Pfarrgeschichte, so der Kirchenpfleger. Ein Dank ging an alle, die zum Gelingen des erinnerungsreichen Tages mitgewirkt haben.

Ende Mai vergangenen Jahres wurde begonnen, die Grünanlage um das Pfarrheim herzurichten. Da mittlerweile eine erhebliche Rasenfläche um das Pfarrheim und die Kirche zu mähen ist, wurde ein Aufsitzmäher angeschafft.

Ein weiterer Punkt der Kirchenverwaltung war und ist die Vorbereitung für den Verkauf des alten Pfarrhofes. In mehreren Gesprächen und Treffen mit der Liegenschaftsabteilung im Bistum Regensburg wurde durch einen vereidigten Gutachter eine Wertermittlung vorgenommen. Der Verkauf wird demnächst notariell beurkundet, so der Kirchenpfleger. Zwischenzeitlich wurde der alte Pfarrhof durch viele Helfer ausgeräumt. Aufgrund der Vielzahl von alten Schriftstücken und Dokumenten, die bis in das 16. Jahrhundert zurückreichen, wurde um Unterstützung der Diözese gebeten. Daraufhin wurde von Camilla Weber, Leiterin des Zentralarchives der Diözese Regensburg, vor Ort der Archivbestand beurteilt.

Vor Kurzem wurde ein Schaden am Geläut der Pfarrkirche festgestellt. Eine Reparatur der "Glocke 3" ist unumgänglich. Der Auftrag zur Reparatur wurde bereits erteilt. Ein detaillierter Kassenbericht, wie man ihn von anderen Vereinen gewohnt ist, so Sieber, würde den Rahmen dieser Versammlung sprengen. Die Kirchenrechnung 2017 enthält 588 Einzelposten ohne den Neubau des Pfarrheims. Die Kosten des Pfarrheims betragen, bis alle Rechnungen beglichen sind, knapp 820 000 Euro. Das sei deutlich unter den veranschlagten Baukosten. Am Ende seines umfangreichen Berichtes dankte Sieber allen, die mitgeholfen haben - den Mesnern, den Personen, die die Gotteshäuser sauber halten, den Rasen mähen oder stets helfen, wenn Hand angelegt werden muss.

Der scheidende Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Bernhard Pfaller, gab die neu gewählten Mitglieder bekannt und dankte allen, die ihn in den vergangenen Jahren unterstützten. Er wünschte den Neugewählten viel Glück bei ihrem Tun.

Anschließend hielt er seinen Bericht: So wurde die angebotene Seniorenweihnachtsfeier gut angenommen, so Pfaller. Bei der Altarweihe in Schafshill war man dabei, außerdem wurden einige Bußgottesdienste im zurückliegenden Jahr veranstaltet. Die Wallfahrt zum heiligen Salvator nach Bettbrunn fand zum 328. Mal statt. Die Bittgänge zu den einzelnen Filialkirchen waren relativ schlecht besucht. Mit dem Jägerverein wurde eine Maiandacht organisiert. Auch berichtete Pfaller von der Fahrzeugweihe der BRK-Bereitschaft. Zum vierten Mal fand die Wallfahrt nach Mindelstetten statt - bei Dauerregen. Gut angenommen wurde die Vorlesung zur Heiligen Nacht. Die daraus gesammelten Spenden wurden zusammen mit der Spende der Landjugend, die an Heiligabend beim Glühweinausschank zusammenkam, an die Tagespflegestätte "Pausenhof" in Hagenhill übergeben. Gedankt wurde denen, die sich an den alljährigen Altkleidersammlungen beteiligen, das bringe der Pfarrei alle Jahre eine stattliche Summe ein, die weiterhin genutzt werden soll, so Pfaller.

Gabi Binder vom Frauenbund ließ das vergangene Vereinsjahr Revue passieren, das von vielen religiösen, kirchlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten geprägt war. So wurden mehrere Gottesdienste organisiert, Palmbüscherl verkauft, außerdem beteiligte man sich an Veranstaltungen von Frauenvereinigungen anderer Pfarreien. Bei der Pfarrheimeinweihung war der Frauenbund für Kaffee und Kuchen eingeteilt. Eine Maiandacht wurde an der Ziegelhofkapelle gefeiert. Der diesjährige Tagesausflug führte nach Schwandorf. Neben dem Oktoberrosenkranz wurde ein Kirchweihkuchenverkauf organisiert. Das Kalenderjahr wurde mit einer Weihnachtsfeier abgerundet.

Ebenso ließ der neu gewählte Vorsitzende der Katholischen Landjugendbewegung, Leon Kammerer, das vergangene Jahr Revue passieren. Nach dessen Bericht folgte der Sketch "Die Vernehmung", den Mitglieder der Landjugend aufführten. Ebenso führten die Ministrantinnen Laura und Viktoria den Sketch "Die Erfindung" auf. Nachdem das Gelächter verklungen war, las Renate Schels die Geschichte "Der Schuhschrank" von Toni Lauerer vor. Zwischen den einzelnen Punkten rundeten die Schambach-Saiten das abwechslungsreiche Programm musikalisch ab.

Pfarrer Mathew Luka dankte, wie auch alle vorausgegangenen Berichterstatter, den vielen Freiwilligen, die sich mit Rat und Tat in der Pfarrfamilie einbringen. Mit dem Segen wurde der offizielle Teil des Pfarrfamilienabends beendet. Gemütliches Beisammensein rundete den durchaus gelungenen Abend ab.

Von Martin Danhauser
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