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Rotes Höhenvieh geht in die Winterpause

Gleislhof
erstellt am 07.11.2018 um 18:13 Uhr
aktualisiert am 11.11.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Gleislhof (DK) Seit Mai hat die kleine Rotviehherde auf den Weiden am Gleislhofberg über Riedenburg gegrast und damit dort ihren Dienst als tierischer Landschaftspfleger verrichtet.
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Im Sommer hat die Rotviehherde auf dem Gleislhofberg fleißig gegrast. Nun hat sie ihr Winterdomizil bezogen.
Im Sommer hat die Rotviehherde auf dem Gleislhofberg fleißig gegrast. Nun hat sie ihr Winterdomizil bezogen.
Graml
Gleislhof
Auch für viele Spaziergänger wurde durch die Rinder die Landschaft bereichert. Mit der zunehmend kühlen Witterung und den ersten Frostnächten wächst mittlerweile kaum noch Gras nach. Deshalb haben die Tiere am vergangenen Wochenende wieder ihr Winterquartier in Kallmünz im Landkreis Regensburg bezogen. Ab nächsten Mai, wenn Gräser und Kräuter wieder sprießen, werden die Rinder den bereits vierten Sommer auf den Gleislhofweiden über der Dreiburgenstadt verbringen.

Der Landschaftspflegeverband Kelheim VöF hatte im Rahmen des Altmühlleitenprojektes in Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde und den Fachberatern für extensive Rinderhaltung am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Schwandorf die Idee entwickelt, die alte Nutzungsform der Rinderbeweidung im Altmühltal wieder aufleben zu lassen.

Die Familie Graml vom Rotviehhof am Jurasteig hält mit dem sogenannten Roten Höhenvieh eine seltene Rasse, die ursprünglich bis auf die Kelten zurückgeht. Die Tiere sind von kastanienbrauner Farbe und prädestiniert für die natürlichste Haltungsform, die Mutterkuhhaltung. Dabei kommt die Milch der Kühe ausschließlich den Kälbern zugute.
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