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Die Riedenburger Ägidius Werner und Nikolaus Pfaller werden von der Handwerkskammer geehrt

Mit Goldenem Meisterbrief ausgezeichnet

Regensburg
erstellt am 13.03.2018 um 17:59 Uhr
aktualisiert am 16.03.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Regensburg/Riedenburg (DK) Die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz hat jüngst 31 langjährige Meister verschiedener Gewerke mit dem Goldenen Meisterbrief und der Goldenen Meisternadel ausgezeichnet. Diese Ehrung erhalten Handwerker, die vor mindestens 35 Jahren in Ostbayern die Meisterprüfung abgelegt haben und seither selbstständig oder angestellt als Meister tätig sind.
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Unter den Geehrten sind auch zwei Riedenburger: Kaminkehrermeister Ägidius Werner und Elektroinstallateurmeister Nikolaus Pfaller.

Kammerpräsident Georg Haber bezeichnete die Geehrten in seiner Festrede als Verkörperung einer starken Unternehmerkultur, in der sich die Tugenden Mut, Eigeninitiative, Innovationsfähigkeit und gesellschaftliche Verantwortung bündelten. Sie seien nicht weniger als eine tragende Säule unserer Gesellschaft. Der Goldene Meisterbrief bezeuge, dass sie ihre Handwerkskunst beherrschen und Alleskönner sind, so Haber weiter. Zudem stehe die Ehrung für den Verdienst vorbildlicher Ausbildungsleistung, die nur möglich sei, weil viele Betriebe über den eigenen Bedarf hinaus ausbilden. Neben der hohen Ausbildungs- und Arbeitsleistung der Meister betonte Haber deren großen ehrenamtlichen Einsatz, der wohl in keinem anderen Wirtschaftszweig so hoch gehalten werde wie im Handwerk. Er thematisierte auch die Wichtigkeit der Familienangehörigen, ohne deren Rückhalt vermutlich so manch Goldener Meisterbrief nicht hätte verliehen werden können.

Jürgen Kilger, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, betonte in seinen Abschlussworten den Wert der Goldenen Meister als Botschafter für das Handwerk. Jenseits von Imagekampagnen und Marketingstrategien seien sie es, die tagtäglich durch ihre Erfahrung und Kompetenz das Ansehen des Handwerks stärkten. "Durch ihre Erfolgsgeschichten werden die aussichtsreichen Karrieremöglichkeiten, die Handwerksberufe bieten, sichtbar", so Kilger.

Donaukurier
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