Sonntag, 24. Juni 2018
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Anton Schneider aus Breitenhill erklärt sich schließlich bereit, den Vorsitz zu übernehmen

Schwierige Wahlen bei den Jagdgenossen

Pondorf
erstellt am 14.03.2018 um 17:59 Uhr
aktualisiert am 18.03.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Pondorf/Breitenhill (mby) Eine schwere Geburt sind die Wahlen der Genossenschaftsführung der Jagdgenossenschaft Megmannsdorf-Breitenhill gewesen. Der bisherige Jagdvorsteher Josef Greiner trat aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Wahl an.
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Pondorf: Schwierige Wahlen bei den Jagdgenossen
Die neue Führungsmannschaft der Jagdgenossenschaft Megmannsdorf-Breitenhill: Norbert Hummel (Wahlleiter, v. l.), Anton Schneider, Franz Zeller, Manfred Greiner, Johann Hundsdorfer, Robert Knitl und Johann Paulus. - Foto: Meyer
Pondorf

Neben ihm fehlte auch der bisherige Stellvertreter Johann Klügl krankheitsbedingt auf der Versammlung.

Den Tätigkeitsbericht verlas Albert Zeller. Bei der geplanten Aufschotterung der Feldwege ist man nicht wie geplant vorangekommen. Dies soll nun heuer in Angriff genommen werden. Vom Jagdpächter wurde der Abschuss von 35 Wildschweinen im Revier gemeldet. Hier waren vor allem die Jungjäger aktiv, gaben die Jagdgenossen an. Beim Rehwild konnte die Quote nicht erfüllt werden. Dank der guten Abschusszahlen ist auch die Wildschadenbilanz besser ausgefallen. Nur zwei Wildschäden wurden der Genossenschaft gemeldet und finanziell ausgeglichen.

Im Februar wurde die Windschutzbepflanzung durch Bauhofmitarbeiter der Gemeinde Altmannstein zurückgeschnitten. Greiner bedankte sich in schriftlicher Form für die gute Zusammenarbeit im Vorstandsteam während seiner 20-jährigen Amtszeit. Er überbrachte den Genossen und der neuen Führungsmannschaft auch die besten Wünsche für die kommenden Jahre. Wegen des Rückgangs der Wildschäden konnte Albert Zeller einen höheren Kassenbestand als noch vor einem Jahr ausweisen.

Der Reinertrag der Jagdpacht wird wieder den Rücklagen zugeführt, da Wegebaumaßnahmen anstehen und die Entwicklung des Wildschadens nicht kalkulierbar ist. Als Wahlleiter fungierte Bürgermeister Norbert Hummel (CSU). Die anfangs recht zähe Diskussion um die Nachfolge Josef Greiners wurde erst dann zielführender, als Hummel die Folgen eines Nichtzustandekommens eines neuen Vorstands erläuterte. Er werde dann als Notvorstand eingesetzt, wobei die Betonung dann auf "Not" liege, erklärte Hummel. Wegebaumaßnahmen werde es dann in nächster Zeit nicht geben.

Schließlich erklärte sich Anton Schneider (Breitenhill) bereit, das Amt zu übernehmen. Zu seinem Stellvertreter wählte die Versammlung Johann Hundsdorfer (Megmannsdorf). Neue Beisitzer sind Franz Zeller und Manfred Greiner (beide Breitenhill). Auch Kassier Albert Zeller wollte nach 25 Jahren Amtszeit die Finanzen in jüngere Hände legen. Robert Knitl (Breitenhill) erklärte sich schließlich bereit, seine Nachfolge anzutreten. Schriftführer bleibt Johann Paulus (Megmannsdorf). Zu Rechnungsprüfern wurden Albert Zeller (Megmannsdorf) und Josef Schmidt (Breitenhill) gewählt.

Hummel bedankte sich zum Ende der Versammlung bei der bisherigen Führungsriege für die vorbildliche Erfüllung der Aufgaben. Auch den Neugewählten dankte er für die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Beim Wegebau geht die Initiative von der Jagdgenossenschaft aus, erläuterte er den Prozess. Nach Abstimmung mit dem Bauamt erfolgt die Auftragsvergabe in Abstimmung mit der Gemeinde. Bei Asphaltierungsmaßnahmen erfolge immer eine Ausschreibung, so Hummel. Die bisher praktizierte Kostenteilung hält er für eine gute Lösung. Im Fall der Jagdgenossenschaft Megmannsdorf-Breitenhill gibt es eine Drittelung, da die Teilnehmergemeinschaft aus der Flurbereinigung noch besteht und sich diese ebenfalls mit einem Drittel an den Kosten beteiligt.

Von Bernhard Meyer
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