Sonntag, 16. Dezember 2018
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Instandsetzung der ehemaligen Pondorfer Wassergruppe soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein

Sanierung für 3,5 Millionen Euro

Pondorf
erstellt am 15.03.2018 um 20:16 Uhr
aktualisiert am 19.03.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Pondorf (DK) Voraussichtlich 3,5 Millionen Euro kostet die Sanierung der Pondorfer Gruppe, die aktuell läuft. Bis Ende 2018 sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein. In einigen Monaten wird es eine Versammlung mit den Bürgern geben, in der über Umlagen und Beiträge gesprochen werden soll.
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Pondorf: Sanierung für 3,5 Millionen Euro
Foto: Isabel Ammer
Pondorf

Saniert und erneuert werden momentan der Wasserturm in Winden - wobei die Arbeiten hier bereits weitgehend abgeschlossen sind -, das Überhebepumpwerk in Thann-hausen sowie Fernleitungen, Versorgungsleitungen und Zubringer zu den jeweiligen Altmannsteiner Ortsteilen. Die Leitungen schlagen voraussichtlich mit insgesamt rund 1,9 Millionen Euro zu Buche und sind förderfähig. Es sind rund zehn Kilometer an Leitungsnetz, die erneuert werden müssen. Der Zuschussantrag auf Förderung der Wasserleitung wurde im Wasserwirtschaftsamt eingereicht und wird derzeit bearbeitet, heißt es seitens der Gemeinde.

Steht die Höhe der Fördersumme fest, werde es eine Kalkulation geben, erklärt Bürgermeister Norbert Hummel (CSU). Das werde allerdings noch drei bis vier Monate dauern, bis es so weit ist. Für diese Kalkulation der Verbesserungsbeiträge wurde ein Fachbüro beauftragt. Anschließend wird der Marktrat informiert, bevor die Informationsveranstaltung für die Bevölkerung stattfindet. Im Anschluss daran wird der Marktrat die neuen Beiträge beschließen.

"Wir sind dann an dem Punkt angekommen, dass bis auf die Ortsnetzleitungen alles saniert wird", sagt Bürgermeister Hummel zur Fertigstellung der Arbeiten. Um die 3,5 Millionen Euro wird dieser Schritt insgesamt kosten. Anschließend soll das Netz, gerade in den einzelnen Ortschaften, erst einmal ein bis zwei Jahre lang beobachtet werden. Erst dann wird entschieden, ob noch mehr an den Leitungen der Pondorfer Gruppe gemacht werden muss. Entscheidend sei vor allem das Pondorfer Ortsnetz, so Hummel. "Wenn wir in die Staatsstraße reinmüssen, wird es richtig teuer."

Die Sanierung des Wasserturms in Winden kommt auf gut eine Million Euro. Der Wasserbehälter wurde saniert, die Außenverkleidung inklusive Wärmedämmung und Eindachung wurde erneuert und das Gebäudeinnere wird komplett überholt. Auch die veraltete Maschinentechnik wird durch ein komplett neues System ersetzt und damit auf den aktuellen Stand gebracht. Die Arbeiten am Wasserturm und dem Überhebepumpwerk sind inzwischen zu 80 Prozent abgeschlossen, wie es aus der Gemeinde heißt. Einige Arbeiten hängen noch von den Wasserleitungen ab, die jetzt in Bau gehen.

Heuer sind vor allem die Leitungen zu den jeweiligen Ortsteilen geplant. Die Firma Zehentbauer aus Schafshill verlegt eine Fern- und Versorgungsleitung vom Wasserturm Winden bis nach Pondorf, und zwar in einem Zuge mit dem Neubau des Geh- und Radwegs von Pondorf nach Winden. Die Firma wurde als günstigster Anbieter ebenso mit der Verlegung einer neuen Fernleitung von Pondorf nach Thannhausen beauftragt.

Eine neue Zubringerleitung erhalten auch die Ortsteile Winden, Megmannsdorf und Breitenhill. Günstigster Anbieter war hier die Firma Seidl und Scherübl aus Deuerling im Landkreis Regensburg. Um die Zubringerleitung für die Ortsteile Stenzenhof und Dollnhof kümmert sich die Firma Zehentbauer. In einer weiteren Ausschreibung wurden spezielle Schachtbauwerke angefragt, für die die Firma ebenfalls den Zuschlag erhalten hat. Die Arbeiten an der ehemaligen Pondorfer Gruppe sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

Von Isabel Ammer
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