Mittwoch, 20. Juni 2018
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Räumschild bleibt das Sorgenkind bei den Jagdgenossen

Pondorf
erstellt am 13.03.2018 um 17:59 Uhr
aktualisiert am 16.03.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Pondorf (mby) Von einem ruhigen Jagdjahr hat Jagdvorsteher Michael Fuchs auf der Jahresversammlung der Pondorfer Jagdgenossenschaft berichtet. Der Rückschnitt von Hecken an den gemeldeten Stellen wurde bei der Gemeinde Altmannstein in Auftrag gegeben.
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Eine Vorstandssitzung hielt man am 4. Februar ab und beim Grundbuchamt wurde der aktualisierte Jagdkataster abgeholt.

Schriftführer und Kassier Josef Schels verlas das Protokoll der Vorjahresversammlung und gab einen Überblick über die finanziellen Verhältnisse. Der Erlös aus dem aufgestellten Metallcontainer ist wieder deutlich angestiegen. Da zugleich ein Rückgang der Wildschäden zu verzeichnen war, ergab sich ein Zuwachs bei den Finanzen der Genossenschaft. Franz Maier und Bernhard Meyer hatten die Kasse geprüft.

Bei der Verwendung des Reinertrages der Jagdpacht schlug der Jagdvorsteher erneut die Zuführung zu den Rücklagen vor. Auch hier sprachen sich die Jagdgenossen einstimmig für die Einbehaltung aus.

Das vor einigen Jahren angeschaffte Räumschild bedarf einer Renovierung und sollte nach der Instandsetzung an einem zugänglichen Ort untergestellt werden. Momentan steht es das ganze Jahr über im Freien und hat entsprechend Rost angesetzt. Nach längerer Diskussion wurde eine Möglichkeit vorgeschlagen. Die Genossenschaftsführung wird sich den Stellplatz ansehen und mit dem Eigentümer des Grundstücks weitere Details besprechen. Noch heftiger als beim Thema Räumschild wurde die Diskussion bei der Wiedereinführung eines Jagdessens geführt. Erbitterte Gegner eines Essens sahen sich eifrigen Befürwortern gegenüber. Nach einiger Zeit schritt man zur Abstimmung, die dann mit elf Jastimmen bei fünf Neinstimmen deutlich für eine Wiedereinführung ausfiel. Vier Genossen enthielten sich bei der Stimmabgabe. Die Genossenschaftsführung kümmert sich um einen Termin und lädt die Jagdgenossen entsprechend ein.

Von Bernhard Meyer
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