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Der CSU-Bundestagsabgeordnete Alois Karl analysiert beim Politischen Aschermittwoch die Fehler der SPD

Wunsch nach stabiler Regierung

Schwarzach
erstellt am 15.02.2018 um 16:55 Uhr
aktualisiert am 19.02.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Schwarzach (DK) "Ohne Häme und Schadenfreude" hat der CSU-Bundestagsabgeordnete Alois Karl beim Politischen Aschermittwoch der Christsozialen in Schwarzach bei Seligenporten die Lage des möglichen Koalitionspartners SPD analysiert. Die ehemalige Volkspartei sei dabei, "sich selbst zu zerlegen", befürchtete der Parlamentarier. Jetzt müsse Ruhe einkehren, um mit der CDU/CSU eine stabile Regierung zu zimmern.
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Politischer Aschermittwoch der CSU: Horst Kratzer (v.l.), Vize-Bürgermeister Michael Langner, Xaver Pfister, Sepp Kratzer, der Abgeordnete Alois Karl, Gerd Körgelein und Bernd Glas.
Biersack
Schwarzach
Es war die 21. Veranstaltung dieser Art, die vom CSU-Ortsvorsitzenden Xaver Pfister organisiert wurde. Der Staatssekretär Albert Füracker war mehrmals da und auch der designierte bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat in Schwarzach schon seine Visitenkarte abgegeben.

"Die Zeit ist doch wie geschaffen für die SPD", spottete Karl. Doch die Sozialdemokraten zeigten sich derzeit in einer Verfassung, wie er es in 40 Jahren politischer Arbeit noch nicht erlebt habe. Die SPD-Führung habe vor den Problemen, welche die Bevölkerung bewegen, in den vergangenen Jahren die Augen verschlossen. Der Abgeordnete nannte die "Flüchtlingsproblematik" als ein Beispiel. Er sei überzeugt, dass die Mehrheit der SPD-Wähler und SPD-Anhänger im Grunde den Weg bevorzugen würden, den die CSU eingeschlagen habe. Und nach der Wahl habe sich die SPD ihrer Verantwortung nicht gestellt.

Dagegen sei der Machtwechsel bei der CSU in Bayern mit Anstand über die Bühne gegangen. Mit der bevorstehenden Landtagswahl und nach dem Monate währenden Gezerre in Berlin wünscht sich der Abgeordnete eine absolute Mehrheit im Herbst. "Dann geht es in unserm Freistaat mit dem Regieren schon am nächsten Tag weiter."

Karl ging auch auf die Koalitionsverhandlungen ein. Die seien naturgemäß ein Geben und Nehmen gewesen. Das Ergebnis könne sich für alle sehen lassen und auch die CSU habe vieles von dem durchsetzen können, was sie sich auf die Fahnen geschrieben hatte.

DK
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