Freitag, 14. Dezember 2018
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19 Paare danken für die gemeinsamen Jahre

Pfarrverbund feiert Tag der Ehejubilare

Altmannstein
erstellt am 11.10.2018 um 14:51 Uhr
aktualisiert am 14.10.2018 um 03:34 Uhr | x gelesen
Altmannstein (tgo) "Wenn ihr glücklich werden wollt, dann heiratet nicht. Wenn ihr einander glücklich machen wollt, dann heiratet": Mit diesem Zuruf eines alten Pfarrers bei einer Trauung hat die Predigt von Pfarrvikar John Joseph anlässlich des Tages der Ehejubilare im Pfarrverband Altmannstein begonnen. 19 Paare waren der Einladung gefolgt, Gott zu danken für die gemeinsamen Jahre.
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Fünf Paare können auf 60 gemeinsame Ehejahre zurückblicken, jeweils ein Paar auf 55 beziehungsweise 58 Jahre, 50 Jahre verheiratet sind drei Paare, 40 Jahre vier und 25 Jahre fünf Paare. Die Eucharistiefeier begann mit der Segnung der Jubelpaare und wurde von den Ehejubilaren mitgestaltet. Für die musikalische Umrahmung sorgte Martin Pickl an der Orgel.

"Einen Menschen lieben, heißt einwilligen, mit ihm alt zu werden." zitierte Pfarrvikar John Joseph den französischen Schriftsteller und Philosophen Albert Camus in seiner Predigt. Er machte deutlich, dass es trotz schwindender Wertschätzung von Ehe und Familie und steigender Scheidungsraten Vorbilder gibt, die zeigen, dass eine dauerhafte Ehe gelingen kann und aller Mühen und Anstrengungen wert ist. Die Ehejubilare sind Vorbild für die jungen Menschen im Pfarrverband. Hochzeitsjubiläen bedeuten Segenserneuerung und Verheißung Gottes, dass eheliches Zusammenleben auch weiterhin gelingen kann. Er wünschte noch viele gemeinsame, harmonische, gesunde und segensreiche Jahre, um das Wunder der Liebe und des Lebens weiterhin zu erleben und Gottes Liebe zu erfahren.

Passend zu den Fürbitten legten sechs Paare einen bunten Weg mit verschiedenfarbenen Tüchern: ein gelbes Tuch für die schönen Erlebnisse wie die erste gemeinsame Wohnung, die Geburt der Kinder, Urlaub und dergleichen. Die Liebe symbolisierte ein rotes Tuch und ein schwarzes Tuch stand für schwere Zeiten, in denen Sorgen drücken, der Ausgang einer Krankheit ungewiss ist oder die Arbeit zuviel wird. Das blaue Tuch als Zeichen der Treue war mit der Bitte verbunden, den Eheleuten Kraft zu geben, einander immer wieder neu zu entdecken und die Beziehung lebendig zu erhalten. Für Zeiten, in denen niemand weiß, wie es weitergehen soll, weil die Schwierigkeiten unüberwindbar erscheinen, gab es ein grünes Tuch für die Hoffnung. Die Farbe Weiß war schließlich für alle Gestorbenen als Symbol der Trauer und des Trostes. Im anschließenden Gabengang brachten fünf Paare Eheringe, ein Fotoalbum, Kreuz, Hochzeitskerze sowie Brot und Wein zum Altar. Zur Erinnerung an den Tag der Ehejubilare erhielten die Teilnehmer ein Buch und Blumen.

Im Anschluss an den Dankgottesdienst waren die Paare zum gemütlichen Beisammensein eingeladen. Mit einem Glas Sekt wurden sie empfangen und bestens bewirtet vom Pfarrgemeinderat Tettenwang. Für Unterhaltung sorgten Elisabeth Proger vom Pfarrgemeinderat Mendorf als Schönheitskönigin von Schneizlreuth und die Hagenhiller Pfarrgemeinderäte Ruth Schmidtner, Melanie Schwarzmeier, Stefanie Winkler sowie Kirchenpfleger Bernhard Arbesmeier mit den Sketchen "Auf'm Standesamt" und "Die Hochzeitsreise". Mit einem gemütlichen Ratsch ließ man den Nachmittag ausklingen.
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