Donnerstag, 18. Oktober 2018
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Im Mäusenest feiern die Mädchen und Buben in bayerischer Manier mit Eltern und Gästen

Oktoberfest im Kindergarten

Altmannstein
erstellt am 11.10.2018 um 14:48 Uhr
aktualisiert am 14.10.2018 um 03:34 Uhr | x gelesen
Schamhaupten (DK) Wie bei einem richtigen Oktoberfest, mit Blasmusik, bayrischen Tänzen und Liedern, einer Königin und auch bayrischen Spielen haben die Kinder des Schamhauptener Kindergarten bei schönstem Spätsommerwetter mit ihren Eltern gefeiert. Auch der Bieranstich mit dem obligatorischen "Ozapft is" durfte nicht fehlen.
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Waltinger
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Eigentlich veranstaltet der Kindergarten Mäusenest alle zwei Jahre ein großes Sommerfest. Doch heuer wurde wegen der vielen Terminen daraus erstmals ein Oktoberfest. Der gemeindliche Kindergarten hat fünf Kindergartengruppen und zwei Kinderkrippen. Bereits beim Betreten des Kindergartens sah man, dass es zünftig zugehen wird. Alles wurde im bayrischen Rautenmuster und mit typischen Oktoberfestartikeln auf den vielen Bierzelttischen geschmückt. Leiterin Christine Jäger konnte über 300 Gäste, meist die Eltern, Großeltern und Geschwister der Kindergartenkinder, sowie Altmannstein Bürgermeister Norbert Hummel und Jura-Vize-Hopfenkönigin Daniela Waltinger aus Laimerstadt begrüßen.
Bändertanz, Bieranstich, bayerische Spiele: Beim Oktoberfest im Schamhauptener Kindergarten Mäusenest war viel geboten. Die noch amtierende Vize-Jura-Hopfenkönigin Daniela Waltinger gab fleißig Autogramme.
Bändertanz, Bieranstich, bayerische Spiele: Beim Oktoberfest im Schamhauptener Kindergarten Mäusenest war viel geboten. Die noch amtierende Vize-Jura-Hopfenkönigin Daniela Waltinger gab fleißig Autogramme.
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Mit einem großem Einzug aller Kinder, meist in Lederhosen und Dirndl, wurde das Oktoberfest eröffnet. Zusammen mit den Betreuerinnen der Kinderkrippen Elisabeth Eberl, Simone Estel, Claudia Mayer, Verena Neff und Michelle Dresel sangen die Kleinsten das Eröffnungslied "Oba Griasde". Dann konnte es losgehen mit dem reichhaltigen Programm, das schon seit Wochen von den Betreuerinnen einstudiert wurde. Alles klappte wie am Schnürchen. Dass alle gleich wussten, wo man dahoam ist, kam von allen Kindern das Gedicht "Bei uns im schönen Bayernland". Fetzig ging es mit der Gruppe Waldmäuse weiter. Schon an ihren Brillen erkannte man, dass es sich hier um Alpenrocker handelte, die Andreas Gabalier imitierten. Bei ihrer Einlage zu dem Lied "Hulapalu" wagten einige der Kinder sogar noch Breakdance-Vorführungen. Mit viel Applaus wurden sie von den Besuchern belohnt. Einstudiert wurde die Darbietung von Manuela Hilger, Anja Barth und Nadine Schmela. Mit einem "Kikeriki" ging es mit den Zwergmäusen weiter. Viele Hühner schnatterten zusammen mit Rita Scheiblecker und Helene Detling den Gockeltanz. Richtig bayerisch war der traditionelle Bändertanz der Springmaus-Gruppe. Waltraud Frankovski und Julia Weingart studierten diesen ein. Über einen Baum mit blauweißen Bändern wurde getanzt und gesungen. Die Spitzmäuse, die von Julia Zacherl, Tanja Schmitz und Karin Höcker betreut werden, ließen es rockig angehen. Natürlich durfte bei einem Oktoberfest der Wiesnhit von Voxxclub "Rock mi" nicht fehlen. Eine Kindergartengruppe fehlte noch: die Haselmäuse. Sie führten einen Volkstanz auf. Zu "Drah di Madl" tanzten die jungen Burschen in ihren Lederhosen mit ihren Madl im Dirndl im Kreis. . Einstudiert wurde der Tanz von Esther Brandstetter und Sabrina Scherer.
 
Waltinger
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Was darf natürlich auf einer bayrischen Veranstaltung nicht fehlen? Die Bayernhymne. Alle Kindergartenkinder trugen zum Schluss noch das Gedicht "Unser Programm is eatz aus" vor. Mit tosendem Applaus wurden die Kinder belohnt. "Allen Respekt von den vielen Kindern und ihren Aufführungen"und "ein super Programm" konnte man von den Eltern immer wieder hören.
 
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Bei einem Oktoberfest darf natürlich ein offizieller Bieranstich nicht fehlen. Altmannsteins Bürgermeister hatte zusammen mit der noch amtierenden Jura-Vize-Hopfenkönigin Daniela Waltinger die Ehre, ein Bierfass anzuzapfen. Doch so geübt wie der Münchner Oberbürgermeister war Hummel nicht. Er brauchte ein paar Schläge mehr, bis der erste Schaum aus dem Fass tropfte. Doch dafür schmeckte es dann besser - wurde zumindest behauptet.
Auch der Elternbeirat von 2017/2018 wurde von Kindergartenleiterin Christine Jäger verabschiedet. Dies waren Sandra Schnabel (Vorsitzende), Carolina Keppel (Vize-Vorsitzende), Ramona Schlagbauer, Theresa König, Tilo Günther, Karin Wenger, Verena Mayer, Elisabeth Neufeld-Salzmann, Janiana Tannwitz, Caroline Stephan und Ines Warsz. Nicht mit auf dem Bild Martina Winkler, Marina Müller, Isabella Schwarz und Rainer Vogl. Als Dank erhielten sie sowie Bürgermeister Hummel und Jura-Vize-Hopfenkönigin Daniela ein großes Lebkuchenherz überreicht.

Eigentlich kam die bayerische Musik aus dem CD-Player. Doch plötzlich wurde sie von Live-Blasmusik übertönt: In Reih und Glied marschierte die Jugendblaskapelle der Schambachtaler in den Kindergarten ein. Diese Überraschung hatte der Elternbeirat organisiert. Mit zünftiger Blasmusik unterhielten sie die vielen Besucher des Kindergartens. "Eine gelungene Überraschung", freute sich Jäger.

Nach den vielen Aufführungen wurde ein Mittagessen verkauft. Natürlich war jetzt noch lange nicht Schluss. Zu einem Oktoberfest gehört ja auch ein Vergnügungspark. Die Kinder konnten an den verschiedenen Spielstationen ihr Glück beim "Nageln" oder "Maßkrugstemmen" - zwar ohne Bier, aber mit Süßigkeiten gefüllt - ihr Können zeigen. So musste so mancher Opa mit seinem Sprößling den Krug um die Wette halten. Auch ein Kasperltheater gehörte zum Oktoberfest. Tanja Schmitz, Sabrina Scherer und Simone Estel erzählten mit ihren Kasperlfiguren Geschichten. Aber hier durften nur Kinder zuschauen. Im weitläufigen Spielpark des Kindergartens konnten sich die Kinder bei Schaukeln, Rutschen oder in den Gartenhäusern austoben. Als Erinnerung an das Oktoberfest konnte man bayrische, individuelle Buttons mit dem Namen anfertigen lassen. Jura-Vize-Hopfenkönigin Daniela Waltinger hatte für die Kleinsten etwas dabei. Zwischen den Spielstationen verteilte sie Hopfen-Gummibärchen und schrieb fleißig Autogramme.
Frank Waltinger
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