Donnerstag, 13. Dezember 2018
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Bürger machen sich in einer Dorfwerkstatt Gedanken über Gestaltungsmöglichkeiten ihres Ortes

Mendorf in der Zukunft

Mendorf
erstellt am 09.08.2018 um 18:29 Uhr
aktualisiert am 13.08.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Mendorf (myy) Unter dem Arbeitstitel "Dorfwerkstatt Ortsmitte" machen sich die Mendorfer derzeit Gedanken, wie das Dorf für die Zukunft gestaltet werden soll. Ziel ist es, ein überzeugendes und von den Bürgern getragenes Planungskonzept zu erstellen, um sich zusammen mit der Marktgemeinde Altmannstein um ein Förderprogramm der Europäischen Union zu bewerben.
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Fotos: Mayer
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Der erste Schritt wurde bereits mit einer Auftaktveranstaltung vollzogen. Bürgermeister Norbert Hummel, Marktrat Josef Semmler und die Mendorfer Vereinsvorsitzenden hatten zu einer Ideenwerkstatt eingeladen. Dabei waren die Organisatoren vom großen Interesse der Mendorfer Bevölkerung überrascht.

Moderiert von Margit Kattinger vom Architekturbüro Kattinger und Kattinger ging es an die Bearbeitung verschiedener Fragestellungen: Welche Lieblingsplätze gibt es im Ort? Wie ist die Verkehrssituation an verschiedenen Stellen? An welchen Stellen und Plätzen vollzieht sich das Gemeinschaftsleben? Als nächster Schritt wurden zahlreiche Anregungen und Ideen festgehalten, wie zum Beispiel die Gestaltung des sogenannten Kitzelgrabens, an dem die Johannesfeier stattfindet.
Die Bürgerinnen und Bürger beschäftigten sich zusammen mit Bürgermeister Norbert Hummel und Planerin Margit Kattinger mit verschiedenen Vorschlägen zur Gestaltung ihres Ortes ? vor allem der Ortsmitte.
Die Bürgerinnen und Bürger beschäftigten sich zusammen mit Bürgermeister Norbert Hummel und Planerin Margit Kattinger mit verschiedenen Vorschlägen zur Gestaltung ihres Ortes ? vor allem der Ortsmitte.
Fotos: Mayer
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Hauptthema für die Mendorfer war jedoch die Neugestaltung der Dorfmitte und des Kirchenvorplatzes um das Kriegerdenkmal mit Dorflinde und dessen Umgriff. Das zu beantragende Förderprogramm begleitet und finanziert nämlich hauptsächlich die Planungen des Ortskerns und der Dorfmitte.

Nach dem Sammeln der verschiedenen Ideen und Vorstellungen der zahlreich erschienenen Mendorferinnen und Mendorfer sind folgende weitere Schritte geplant: Die Marktgemeinde setzt den zu überplanenden Bereich fest. Planerin Margit Kattinger wird die erarbeiteten Ergebnisse der Dorfwerkstatt zusammenfassen und Planungsentwürfe erstellen. Diese werden dann den Bürgern vorgestellt und nach deren Abstimmung wird ein endgültiger Plan festgelegt. Dieser wird dann im Herbst oder spätestens im Frühjahr als Grundlage der Bewerbung für das Förderprogramm eingereicht. Die Organisatoren bedanken sich bei den Bürgerinnen und Bürgern für ihre vielfältigen Stimmen und Meinungen zur Zukunft ihres Lebensraums und hoffen auf die Berücksichtigung der Bewerbung.
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