Donnerstag, 24. Mai 2018
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Kindinger Gemeinderat stimmt Satzungen für Abwasser und Friedhöfe zu

Gebühren werden erhöht

Kinding
erstellt am 13.02.2018 um 19:43 Uhr
aktualisiert am 16.02.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Kinding (DK) Die Kindinger Markträte haben die Gebührensatzungen der gemeindlichen Friedhöfe und Entwässerungseinrichtungen durchgewunken. In beiden Fällen wurde eine Erhöhung der Entgelte beschlossen.
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Die laufenden Kosten, die der Markt Kinding für die Friedhöfe zu tragen hat, müssten gesenkt werden, erklärte Bürgermeisterin Rita Böhm in der jüngsten Sitzung des Marktrates. Daher wurde nun die Gebührenordnung rückwirkend zum 1. Januar angepasst. In Enkering kostet ein Familiengrab mit vier Plätzen bei einer Laufzeit von 20 Jahren 40 Euro pro Jahr (vorher 26 Euro). Dies entspreche auch den am Kindinger Friedhof erhobenen Gebühren, so Böhm. Das Familiengrab mit zwei Plätzen bleibt bei 21 Euro pro Jahr.

Bei der Festlegung der Gebühren wies die Bürgermeisterin darauf hin, dass bei Gräbern in Haunstetten der Bodenaustausch von den Hinterbliebenen durchgeführt werden muss, während dies in Enkering bereits mit der Anlage des neuen Friedhofes geschehen sei. Daher seien die Kosten in Haunstetten etwas geringer: Für ein Familiengrab mit vier Plätzen in Haunstetten steigen die Gebühren von 16 auf 30 Euro pro Jahr.

Für ein Reihengrab mit zwei Plätzen betragen die Gebühren 20 Euro. Für ein Grab in Kirchanhausen erhöhen sich die Entgelte von 16 auf 25 Euro pro Jahr. Die Gebühren für die Urnengräber betragen auf allen Friedhöfen 20 Euro pro Jahr bei einer Laufzeit von 15 Jahren. Die Gebühren sind wie bisher für die gesamte Laufzeit im Voraus zu entrichten.

Die Leichenhausgebühren wurden in der Sitzung ebenfalls neu geregelt und beinhalten in Zukunft in Enkering, Kinding und Kirchanhausen auch dessen Reinigung. Die Gebühren betragen an diesen Friedhöfen 155 Euro. In Haunstetten werden 75 Euro erhoben, weil die Reinigung durch die Hinterbliebenen erfolgt. Die Gebühren fallen auch bei einer Urnenbestattung an.

Die Abwassergebührenrechnung von 2014 bis 2017 weist Bürgermeisterin Rita Böhm zufolge ein Defizit von 136 500 Euro auf. Bei der Neukalkulation für die Jahre zwischen 2018 bis 2021 wurde dies mitberücksichtigt, erklärte Böhm. Um hier kostendeckend zu arbeiten, schlug das kommunale Beratungsbüro vor, den Preis für den Kubikmeter Abwasser von zuletzt 2,20 Euro auf 2,75 Euro anzuheben. Dem stimmten die Gemeinderäte zu.

Von Sabine Lund
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