Montag, 21. Mai 2018
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Gartenbauverein Kemnathen zieht Bilanz und ehrt treue Mitglieder

Blumen für die Damen

Kemnathen
erstellt am 14.03.2018 um 17:59 Uhr
aktualisiert am 18.03.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Kemnathen (swp) "Die ideenreichen Aktivitäten unserer Gartenbauvereine sind Bürgerengagement im wahrsten Sinne des Wortes. Das zeichnet unsere aktiven Mitglieder und Gartenfreunde aus." Das betont der Vorsitzende des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege, Landrat Willibald Gailler (CSU), in seinem Grußwort für das Jahresbücherl 2018 des Verbandes.
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Kemnathen: Blumen für die Damen
Langjährige Mitglieder und die Teilnehmer am Blumenschmuckwettbewerb haben Franz Kraus und Maria Eglmeier (links) geehrt. - Foto: Sturm
Kemnathen

Im Landkreis Neumarkt sind mehr als 14 510 Mitglieder in 114 Gartenbauvereinen gemäß dem Motto "Leben im Einklang mit der Natur" tätig und nahezu täglich unterwegs. Im Bereich der Marktgemeinde Breitenbrunn gibt es acht Gartenbauvereine.

Einer davon ist der im Jahr 1957 aus der Taufe gehobene Obst- und Gartenbauverein in Kemnathen. An seiner Spitze stehen die Vorsitzende Maria Eglmeier und deren Vertreterin Maria Wolfsteiner. Schriftführerin ist Christa Staudigl und Kassiererin Elisabeth Dietz. Beisitzerinnen sind Marianne Stephan und Fanny Achhammer. Von den aktuell 90 Mitgliedern trafen sich jetzt rund drei Dutzend zur Jahresversammlung im Dorfwirtshaus.

Maria Eglmeier begrüßte die Besucher. Zusammen mit Kreisfachberater Franz Kraus übernahm sie die ehrenvolle Aufgabe, langjährige Mitglieder mit Urkunden und Ehrennadeln auszuzeichnen. Erika Lang aus Kemnathen und Martha Steiner aus Rasch sind schon vier Jahrzehnte lang beim Gartenbauverein. Dafür und in Anerkennung ihrer vielfältigen Verdienste wurde ihnen die Ehrennadel in Gold, verbunden mit einer Urkunde des Bayerischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege zuteil. Die Ehrennadel in Silber und eine Urkunde des Bezirksverbandes für Gartenbau und Landespflege für 25-jährige Mitgliedschaft und in Würdigung für ihr Eintreten um die Ziele des Verbandes erhielten Astrid Jäger aus Kemnathen, Gerlinde Moosburger aus Allersfelden sowie Monika Habermann aus Rasch. Am Vorgarten-, Fassaden- und Blumenschmuckwettbewerb des Kreisverbandes haben sich im vergangenen Jahr 110 Teilnehmer aus 38 Vereinen beteiligt. Thema war der Hausbaum. Einen Preis gab es hier auch für Walburga Fanderl aus Langenried und Maria Friedl aus Kemnathen. Beide durften sie sich über einen Blumenstock freuen.

Schriftführerin Staudigl ließ das Gartenjahr Revue passieren und erinnerte dabei besonders an die Arbeiten zur Pflege der öffentlichen Flächen in den Dörfern Kemnathen und Rasch. Ende April wurden die Anpflanzungen rund um die Kirchen, die Feuerwehrhäuser, die Kinderspielplätze sowie um das Kinderhaus Kemnathen ausgegrast, gepflegt und teilweise mit Rindenmulch abgedeckt. Gepflegt wurden ferner die Rosenbeete sowie die kleine Grünfläche an der Ecke Wissinger Straße und Wirtsgasse. Und rechtzeitig vor der Kirchweih haben die Gartenfreunde auch wieder die Blumentröge bei der Kirche Sankt Walburga neu bepflanzt und danach natürlich regelmäßig gegossen. Die Vorsitzende sagte allen Helfern und Unterstützern ein Dankeschön und kündigte an, dass sich der Verein auch heuer wieder in gewohnter Weise um das Grün, um die Rosenbeete und um das Bepflanzen der Blumentröge in den beiden Dörfern kümmern wird. Kassiererin Elisabeth Dietz konnte von einem kleinen Plus in der Kasse berichten. Alle Anwesenden durften als kleines Präsent bunte Primeln mit nach Hause nehmen. Kreisfachberater Kraus beschäftigte sich in seinem Vortrag mit dem Thema "Der Boden - geheimnisvolle Welt unter unseren Füßen". Er gab wertvolle Tipps über die naturgemäße Pflege des Bodens sowie über die Düngung und sagte: "Der Boden ist Lebensgrundlage und Lebensraum für Mensch, Tier und Pflanzenwelt, Rohstofflager und Trinkwasserreservoire und Archiv unserer Geschichte. Der Boden ist etwas, dem wir Menschen zutiefst verbunden sind, über 90 Prozent der Nahrungs- und Futtermittel werden darauf produziert." Deswegen sei es durchaus angebracht, wenn man der Mutter Erde wieder ein Stück mehr Ehrfurcht entgegenbringen würde.

Von Werner Sturm
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