Montag, 19. November 2018
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Kapelle erinnert an letzten Baron de Bassus

erstellt am 13.05.2003 um 17:45 Uhr
aktualisiert am 31.01.2017 um 11:30 Uhr | x gelesen
Schamhaupten (bid) Wie bereits mehrfach berichtet, wird am heutigen Mittwoch in der frisch renovierten Thomaskapelle der Pfarrei Schamhaupten die Madonnenfigur geweiht. Die Kapelle, im Volksmund Wierlkapelle genannt, liegt am Wierlweg auf halber Strecke zwischen Sandersdorf und Schamhaupten.
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Für einen würdigen Rahmen der Feier sorgt der Katholische Frauenbund. Eingeladen ist die gesamte Bevölkerung. Abmarsch zur Kapelle ist jeweils um 18.30 Uhr in Sandersdorf am Marienplatz und in Schamhaupten an der Pfarrkirche.

Die Maiandacht beginnt um 19 Uhr an der Kapelle. Für Renovierung des kleinen Sakralbaus und Restaurierung der Madonna war die Kirchenstiftung Sandersdorf zuständig in Zusammenarbeit mit der Kirchenverwaltung Schamhaupten.

Kirchenpfleger Helmuth Pfaller aus Sandersdorf weiß, dass die Lourdes-Madonna unrprünglich aus der Filialkirche in Untersandersdorf stammt. Restauriert wurde sie bei Kirchenmaler Bruno Fromm in Parsberg. Seit mehreren Jahrzehnten schon, so Pfaller, steht sie dort, eventuell schon seit der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg. Unentgeltlich das Mauerwerk gesäubert hat Josef Lindner. Er hat auch die Madonnen-Nische geweißelt.

Errichtet wurde der kleine Sakralbau vom Hause de Bassus. Die Familie ist letztlich auch nach wie vor der Besitzer. Als der letzte Baron Thomas de Bassus am 14. März 1907 geboren wurde, ließ dessen Mutter Milena zum Dank die Kapelle errichten. Nach dem Vornamen von Baron de Bassus erhielt sie den Namen Thomaskapelle.

Johannes Binder
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