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14 Aktive der Feuerwehren Altmannstein und Hagenhill beteiligen sich an den Hilfsmaßnahmen im Raum Traunstein

Kameraden im Katastropheneinsatz

Altmannstein
erstellt am 13.01.2019 um 10:39 Uhr
aktualisiert am 16.01.2019 um 03:33 Uhr | x gelesen
Altmannstein (DK) Es schneit und schneit. In den Bergen herrscht seit Tagen Katastrophenalarm. Hilfskräfte aus ganz Bayern sind zwischenzeitlich im Einsatz, um den Menschen in den Krisengebieten zu helfen. Auch 14 Aktive der Feuerwehren aus Altmannstein und Hagenhill sind daran beteiligt.
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Es ist alles recht kurzfristig gewesen. "Wir wurden im Rahmen des Hilfeleistungskontingent zum Katastropheneinsatz nach Traunstein angefordert. Bräuchte eine Mehrzweckfahrzeug-Besatzung. Abfahrt heute gegen 16 Uhr. Wer kann mitfahren ?" Mit dieser SMS versuchte am Freitag um 10.45 Uhr Georg Schels, der Kommandant der Altmannsteiner Feuerwehr, auf die Schnelle möglichst viele Kameraden zum außerordentlichen Katastropheneinsatz zusammenzubringen.

Und er hatte Erfolg. Die Feuerwehrkameraden ließen ihn nicht im Stich. Acht Mann meldeten sich spontan dazu bereit, beim Einsatz in den tief verschneiten Gebieten mitzuhelfen. Den Kommandanten Schels und den Kreisbrandmeister und stellvertretenden Kommandanten der Altmannsteiner Feuerwehr Markus Feßlmeier begleiteten Stefan Haimerl, Michael Wojcik, Hans Körndl, Max Forster, Lukas Pesl, Christian Hummel, Manuel Halbritter und Christian Körndl. Und nachdem die Altmannsteiner Wehr eine Ausrückegemeinschaft mit Hagenhill betreibt, nahmen auch sechs Personen aus dieser Zweigfeuerwehr am Katastropheneinsatz teil.

Gemeinsam mit anderen Feuerwehren des Landkreises Eichstätt trafen sich die Altmannsteiner und Hagenhiller Einsatzkräfte am Sammelplatz in Lenting. Von hier aus starteten insgesamt 15 Fahrzeuge mit 170 Mann in die tief verschneiten Einsatzgebiete um Traunstein. Was sie da sahen, beschreibt Schels schlichtweg mit dem Wort "unfassbar". Unter anderem galt es - natürlich gesichert - das Dach eines Heizkraftwerks in Reit im Winkel von meterhohen Schneemassen zu befreien. Übernachtet wurde auf Feldbetten in der Turnhalle der Volksschule in Grabenstätt am Chiemsee.

Vor der Jahresversammlung am Samstagabend in Altmannstein sandten die Feuerwehrkameraden und -kameradinnen ihren Kollegen im Katastropheneinsatz eine Video-Botschaft und wünschten ihnen viel Erfolg.
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