Samstag, 20. Oktober 2018
Lade Login-Box.

Wasserversorgung in Teilen der Gemeinde Dietfurt unterbrochen - Zweckverband und Arbeiter sind schnell zur Stelle

Gebrochener Muffenring bereitet Probleme

Mitteldorf
erstellt am 12.08.2018 um 17:50 Uhr
aktualisiert am 16.08.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Mitteldorf (jhd) Eine Hauptleitung der Wasserversorgung ist am Samstag gegen 16 Uhr nahe an einem Schieberschacht bei Mitteldorf gebrochen.
Textgröße
Drucken
Ursache der Probleme war ein gebrochener Muffenring.
Ursache der Probleme war ein gebrochener Muffenring.
Foto: Dietz
Mitteldorf
Anlieger hatten einen Wasseraustritt beobachtet, der ähnlich einer Quelle aus dem Boden entsprang. Die Mannschaft um Wassermeister Mathias Waffler war schnell zur Stelle und informierte die Bevölkerung über den Defekt und die Einstellung der Versorgung.

Gegen 17 Uhr war bereits die Partnerfirma des Zweckverbandes Jachenhausen vor Ort und legte die Leitung ab dem Versorgungsschacht frei. Schnell war klar, dass ein gebrochener Muffenring der Faserzementleitung die Ursache war. In der DN 200 Leitung befand sich noch sehr viel Wasser, das aus der Grube abgepumpt werden musste. Der Vorsitzende des Zweckverbandes, Franz Stephan, war auch vor Ort und zeigte sich erfreut über die schnelle Lokalisierung des Schadens, sodass sich der Wasserverlust in Grenzen hielt und die Versorgung schnell wieder hergestellt werden konnte.

Im Jurakarst mit seinem porösen Untergrund kann es immer wieder zu Setzungen kommen, die dann die erdverlegten Leitungen unter mechanische Spannung setzen, wodurch diese an Flanschen und Muffen brechen. Tatsächlich lag die aktuelle Schadensstelle unweit des Areals, an dem sich der abgegangene Ort mit dem bezeichnenden Namen Lochdorf befand. Laut dem Urkatasterblatt gab es hier unzählige Dolinen, die aber bis auf zwei alle verfüllt sind, sodass sich der Untergrund hier immer wieder bewegt und in der Vergangenheit schon mehrere Rohrbrüche auftraten.

Die betroffene Leitung zweigt nach Mitteldorf ab und dient auch als Speisung für den Hochspeicher am Dietfurter Pfarrer-Kohl-Weg, sodass außer Mitteldorf und Hainsberg auch die Hochzone von Dietfurt von der Wasserversorgung abgeschnitten war. Gegen Mitternacht war die Versorgung dank des engagierten Einsatzes der Arbeiter wiederhergestellt, was die Bevölkerung sehr zu schätzen wusste, zumal man aufgrund der langen Hitzeperiode auf ausreichend sauberes Trinkwasser angewiesen ist. Wassermeister Waffler erklärte, dass man in den vergangenen Wochen fast an der Höchstgrenze der Wasserförderung angelangt war.
Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Kommentare geben die Meinung des Verfassers wieder. Für die Inhalte übernimmt donaukurier.de keinerlei Verantwortung und Haftung. weitere Informationen
Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!