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Fusion soll im Juli vollzogen werden

Bad Abbach
erstellt am 15.04.2018 um 17:54 Uhr
aktualisiert am 19.04.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Bad Abbach/Bad Gögging (rat) Am 9. Juli haben die Mitarbeiter der bis dahin selbstständigen Raiffeisenbanken Bad Abbach-Saal und Bad Gögging ihren ersten gemeinsamen Arbeitstag.
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An diesem Montag ist auch die technische Fusion vollzogen und die beiden Genossenschaftsbanken sind danach verschmolzen. Albert Lorenz, der Vorsitzende des Verbands der Raiffeisenbanken und Volksbanken im Kreis Kelheim, ist optimistisch, dass zuvor die Vertreterversammlungen am 15. Mai in Bad Gögging und am 17. Mai in Bad Abbach den Zusammenschluss abgesegnet haben. Das sagte er am Freitag bei der Bilanzpressekonferenz des Kreisverbands in Bad Abbach.

Die dann neu entstandene Genossenschaftsbank wird offiziell Raiffeisenbank Kreis Kelheim eG heißen, eine Bilanzsumme von rund 1,3 Milliarden Euro aufweisen und ihren juristischen Sitz in der Donaustraße in Kelheim haben. In Summe hat die neu entstandene Genossenschaftsbank etwa 19000 Mitglieder.

Dem anfangs vierköpfigen Vorstand werden neben Lorenz, der auch Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank Bad Abbach-Saal ist, noch Christoph Schweiger, Karl Prohaska und Johann Glas angehören. Das bleibt aber nicht so. "Wir starten mit vier Vorständen. Weil aber zwei reichen, wird die Zahl der Vorstände im Laufe der Jahre sinken", erklärte Prohaska, der Vorstandsvorsitzende der Raiffeisenbank Bad Gögging. Den Vorsitz in dem vierköpfigen Gremium wird Lorenz übernehmen.

Nicht nur im Vorstand werden die Doppelbesetzungen im Laufe der Zeit abgebaut. Zwei Abteilungen für Rechnungswesen, um nur ein Beispiel zu nennen, wird es bei der Raiffeisenbank Kreis Kelheim dauerhaft nicht geben. "Die Mitarbeiter müssen aber keine Angst um ihre Arbeitsplätze haben", betonte Prohaska. Er und Lorenz schlossen Kündigungen als Folge der Fusion definitiv aus. Es könne aber sein, dass durch die normale Mitarbeiterfluktuation frei werdende Stellen nicht mehr besetzt werden. Doch auch wegen des hohen Wachstums der Genossenschaftsbanken geht Lorenz eher davon aus, dass "wir alle Mitarbeiter weiterhin brauchen". Das hänge natürlich auch von der wirtschaftlichen Entwicklung ab. Den Bankern drohen nach seinen Worten auch keine Zwangsversetzungen. "Die Mitarbeiter bleiben dezentral in Bad Abbach und Bad Gögging. " Der Firmensitz Kelheim sei rein juristischer Natur.

Parallel läuft heuer der Zusammenschluss der Hallertauer Volksbank mit der Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte. Dabei entsteht eine Genossenschaftsbank mit einer Bilanzsumme von beträchtlichen 3,8 Milliarden Euro. Der technische Vollzug ist hier für den 10. November geplant. Auch bei dieser Fusion müssen zuvor die Vertreterversammlungen am 11. und 13. Juni jeweils ihre Zustimmung erteilen.

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