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Montessori-Schule Essing bekommt das Schulprofil "Handwerksschule" verliehen Tag der offenen Tür am kommenden Sonntag

Spaß am Umgang mit Hammer, Holz und Nägeln

Essing
erstellt am 30.01.2018 um 18:58 Uhr
aktualisiert am 03.02.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Essing (DK) Die Montessori-Schule Essing organisiert am kommenden Sonntag von 14 bis 17 Uhr einen Tag der offenen Tür. Zu diesem Anlass stellt die private Einrichtung die Besonderheiten der Montessori-Pädagogik als Alternative zur Regelschule vor.
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Essing: Spaß am Umgang mit Hammer, Holz und Nägeln
Nachhaltige handwerkliche Projekte soll es an der Montessori-Schule in Essing künftig noch einige mehr geben. Die Bildungseinrichtung ist eine der ersten "Handwerksschulen" in Bayern. - Foto: Schule
Essing

Im gleichen Zuge erklärt SPD-Landtagsabgeordnete Johanna Werner-Muggendorfer die Schule zu einer der ersten "Handwerksschulen" in Bayern.

Im "Bündnis für Bildung - Handwerk - Zukunft" will die Schule künftig nicht nur viele praktische Projekte realisieren, sondern auch handwerkliche Grundkenntnisse vermitteln und interessierten Handwerksbetrieben als Partner des Bündnisses die Gelegenheit geben, sich den Schülern als Praktikums- und Ausbildungsbetriebe zu präsentieren.

Neben den Schulprofilen "Spielen macht Schule", "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" und "Umweltschule" schreibt sich die Montessori-Schule nun auch "Handwerksschule" auf die Fahne. So bekennt sich die Schule als eine der ersten in Bayern zum Handwerk.

Mit dem "Bündnis für Bildung - Handwerk - Zukunft" will man dem schlechten Image des Handwerks entgegenwirken. So soll durchgängig von der ersten bis zur neunten Klasse in Bereichen wie Werken, Technik, Hauswirtschaft, Textil und Kunst, aber auch im offenen Ganztagsangebot Lust auf das Handwerk gemacht werden. Projekte müssen dabei einen Sinn ergeben, der besonders für die Kinder einen praktischen Bezug mit sich bringt.

Ab der fünften Klasse ist es bereits erlaubt, sich Berufspraktika zu suchen, die dem Alter entsprechend möglich sind. Ab der sechsten Klasse stehen Pflichtpraktika an. Ein Höhepunkt ist die sogenannte "Große Arbeit" in der achten Klasse, bei der die Schüler selbstständig einen Mentor wählen und mit seiner Unterstützung über mehrere Monate an einer praktischen Arbeit werkeln. Diese "Große Arbeit" wird dann vor einem öffentlichen Publikum und einer speziell ausgewählten Jury in einem Erfahrungsbericht vorgestellt und anschließend präsentiert. Wer die Schule nach der neunten Klasse verlässt, soll insbesondere ein gutes handwerkliches Grundverständnis erworben haben, das nicht nur eine optimale Voraussetzung für eine Handwerkslehre, sondern auch eine gute Grundlage für ein späteres Studium legt.

Wer mehr über die Handwerksschule und das "Bündnis für Bildung - Handwerk - Zukunft" erfahren oder es sogar als Partnerbetrieb unterstützen möchte, kann sich auf der Homepage der Montessori-Schule unter www.montessori-essing.de informieren oder auch per E-Mail an info@montessori-essing.de weitere Informationen anfordern.

Donaukurier
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