Dienstag, 16. Oktober 2018
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Vorläufige Anmeldezahlen für das Schuljahr 2018/19 an den weiterführenden Schulen im Landkreis liegen vor

Eine Klassenstärke Zuwachs für die Realschulen

Riedenburg
erstellt am 13.06.2018 um 17:40 Uhr
aktualisiert am 16.06.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Riedenburg/Kelheim (DK) Nach den Einschreibeterminen für Realschulen und Gymnasien im Mai und für die FOS/BOS im März liegen die vorläufigen Anmeldezahlen für das Schuljahr 2018/19 an den weiterführenden Schulen im Landkreis Kelheim vor - und damit auch die Zahlen für die beiden Riedenburger Realschulen.
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In der Staatlichen Realschule Riedenburg haben sich 117 Schüler fest und 20 Schüler für den Probeunterricht angemeldet (Vorjahr: 132 Schüler), an der Mädchenrealschule St. Anna 61 Schülerinnen fest und zehn Schülerinnen für den Probeunterricht (Vorjahr: 43 Schülerinnen). In der Johann-Turmair-Realschule Abensberg haben sich 136 Schüler fest und 29 Schüler für den Probeunterricht (Vorjahr: 130 Schüler) eingeschrieben, an der Staatlichen Realschule Mainburg sind es 44 feste Einschreibungen und 13 für den Probeunterricht (Vorjahr: 62). Insgesamt haben sich damit im Kreis die Anmeldungen der Fünftklässler an den Realschulen um etwa eine Klassenstärke erhöht, den größten Zuwachs kann dabei die Realschule Abensberg mit einer halben Klassenstärke verzeichnen.

Am Donau-Gymnasium Kelheim haben sich für das kommende Schuljahr 98 Schüler sowie vier Schüler für den Probeunterricht angemeldet (Vorjahr: 116), am Gabelsberger-Gymnasium Mainburg schrieben sich 106 Schüler fest und drei Schüler für den Probeunterricht (Vorjahr: 122) ein. Am kirchlichen Johannes-Nepomuk-Gymnasium Rohr meldeten sich 56 Schüler fest und zwei Schüler für den Probeunterricht (Vorjahr 67) an. Insgesamt sind damit die zu erwartenden Fünftklässler an den Gymnasien im Landkreis im Vergleich zum Vorjahr um mindestens eine Klassenstärke zurückgegangen. Die Rückgänge verteilen sich gleichmäßig auf alle Gymnasien.

Die Zahl der Anmeldungen am Probeunterricht im Bereich der Gymnasien hat sich im Vergleich zum letzten Schuljahr von 16 auf neun Anmeldungen, im Bereich der Realschulen von 88 auf 72 Anmeldungen verringert.

An der Fachoberschule (FOS) am Beruflichen Schulzentrum Kelheim haben sich für die Vorklasse FOS 17 Schüler (Vorjahr: 34) angemeldet, in der FOS 11 in den Zweigen Technik, Wirtschaft und Sozial insgesamt 178 Schüler (Vorjahr: 174) und in der FOS 12 in den Zweigen Technik, Wirtschaft und Sozial 147 Schüler (Vorjahr: 156).

An der Berufsoberschule (BOS) am Beruflichen Schulzentrum Kelheim haben sich für die Vorklasse 17 Schüler (Vorjahr: 19) angemeldet, für die BOS 12 in den Zweigen Technik und Wirtschaft insgesamt 51 Schüler (Vorjahr: 59). Für die FOS/BOS 13 haben sich in den Zweigen Technik, Wirtschaft und Sozial ingesamt 74 Schüler (Vorjahr: 61) eingeschrieben.

Die zu erwartende Schülerzahl FOS/BOS beträgt damit für das neue Schuljahr insgesamt 484 Schüler (Vorjahr: 503). Die Anmeldezahlen sind im Vergleich zum Vorjahr weitgehend stabil. Lediglich die Zahl der Anmeldungen für die Vorklasse FOS, die sich in den vergangenen beiden Schuljahren durch die verstärkte Aufnahme von Asylbewerbern zum Nachweis der Mittleren Reife deutlich erhöht hatte, ist wieder auf das Vorniveau gesunken.

"Die diesjährigen Übertrittszahlen zeigen, dass die weiterführenden Schulen im Kreis von der Bevölkerung sehr gut angenommen werden", teilte Kelheims Landrat Martin Neumeyer (CSU) dazu mit. Die in den vergangenen Jahren mit hohem finanziellem Einsatz aufgebauten Schulstrukturen mit den verschiedenen Schulbildungsmöglichkeiten entsprächen nun weitgehend den Bedürfnissen der Kinder, Jugendlichen und Eltern. Selbst für mögliche Änderungen der Ansprüche während der Schullaufbahn seien passende Bildungsangebote geboten. "Im Bereich der Realschulen und Gymnasien haben sich neben der guten pädagogischen Arbeit mittlerweile auch die Angebote der offenen Ganztagsschule etabliert", so Neumeyer weiter. So sei es nicht verwunderlich, dass die Zahl der in den Landkreis einpendelnden Schüler deutlich über der Zahl der auspendelnden Schüler an entsprechende Schulen in Nachbarlandkreise liegt (Schuljahr 2016/17: 637 Einpendler und 524 Auspendler).
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