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Schüler der Kelheimer Fachober- und Berufsoberschule nehmen ihre Abschlusszeugnisse entgegen

"Ein Grundstein, auf den ihr bauen könnt"

Kelheim
erstellt am 12.07.2018 um 18:35 Uhr
aktualisiert am 16.07.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Kelheim/Riedenburg (DK) 236 Absolventen der Fachober- und Berufsoberschule Kelheim  haben in der Aula des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums Kelheim ihr Abschlusszeugnis entgegengenommen.
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Die Ehren- und Sonderpreisträger nach der Zeugnisverleihung mit Lehrern und Förderern.
Die Ehren- und Sonderpreisträger nach der Zeugnisverleihung mit Lehrern und Förderern.
Foto: Kathrin Götz
Kelheim
202 Schüler, darunter auch zehn junge Frauen und Männer aus der Großgemeinde Riedenburg, schlossen die Schule mit der Fachhochschulreife ab, sechs Schüler bekamen das Zeugnis der Fachgebundenen Hochschulreife ausgehändigt und 28 Absolventen freuten sich über die Allgemeine Hochschulreife. "Ihr habt nun alle Chancen der Welt" wandte sich Kelheims Landrat Martin Neumeyer (CSU) an die Absolventen der FOS/BOS Kelheim, die sich gemeinsam mit ihren Familienangehörigen und zahlreichen geladenen Gästen zur Abschlussfeier in der Aula versammelt hatten.

"Mit eurem Abschluss habt ihr einen Grundstein gelegt, auf den  ihr bauen könnt", betonte Florian Oßner (CSU), Mitglied des deutschen Bundestages. Es sei wichtig, Chancen zu nutzen, nicht vor Herausforderungen zurückzuschrecken und am Ende den guten Umgang miteinander zu wahren. "Nehmt euch uns Politiker nicht unbedingt zum Vorbild", riet er den Absolventen in Bezug auf die aktuelle politische Lage.

SPD-Landtagsabgeordnete Johanna Werner-Muggendorfer betonte die Wichtigkeit der Fachhochschulreife sowie der Fachgebundenen und Allgemeinen Hochschulreife: "Ihr seid die Basis der Wirtschaft. Ihr seid die, auf denen wir aufbauen", richtete sie ihr Wort an die Abi-turienten. Da sie  zur Lantagswahl 2018 nicht mehr antrete, sei es das letzte Mal, dass sie Grußworte an einen Abiturjahrgang richten dürfe.

Für den Elternbeirat sprach Vorsitzende Katrin Fitter. Der Weg zum nächsten Ziel sei geebnet, motivierte sie. "Wir glauben fest an euren weiteren Erfolg." Jürgen Eixner, Vorsitzender des Fördervereins, betonte das jahrelange Engagement des Vereins. Mit 9000 bis 12000 Euro unterstütze dieser jährlich verschiedene Veranstaltungen. Als Beispiel nannte er die Studienfahrt nach Zypern und die Abschlussveranstaltung.

"Reifer" seien die Schüler in den Jahren an der Schule geworden, stellte Direktor Johann Huber fest. "Wichtig ist mir und wichtig muss Ihnen sein, dass Sie mit Ihrem erreichten Abschluss passgenau die Eintrittskarte erworben haben, die Sie für Ihren nächsten Schritt brauchen", sagte Huber. Mit den "Reifezeugnissen" stünden den Absolventen nun alle Wege offen. "Die Möglichkeit eines Studiums oder einer Berufsausbildung oder beides im Duett als duales Studium", zählte Huber einige Optionen der Absolventen auf.

Nicht jeder hätte die Abiturprüfungen in einem Schwung geschafft, ein zweiter Anlauf wäre aber für die Meisten möglich, beruhigte Huber. Aufgrund der neuen Schulordnung für die nachfolgenden Jahrgänge gebe es Sonderkonditionen für eine Prüfungswiederholung im September. Auch Unterstützungsangebote für die Wiederholung einer Jahrgangsstufe seien vorgesehen.

Aus der Großgemeinde Riedenburg erhielten Max Emanuel Kohlmeier, Christina Böhm, Tina Föhre, Charline Goß, Pascal Binder, Anna-Katharina Preiß, Tom Gröbner, Sophie Anna Maria Kolbinger, Benjamin Pleiner und Peter Polliner ein Zeugnis. Schulbeste waren Manuel Kümper (FOS) und Stefanie Mayer (BOS) mit einem Notendurchschnitt von jeweils 1,2.

Kathrin Götz
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