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In Eibwang wurde die Anlauterbrücke offiziell eingeweiht – "Gestaltung und Bau gelungen"

Ein Jahrhundertwerk ist vollendet

Eibwang
erstellt am 03.05.2012 um 19:11 Uhr
aktualisiert am 31.01.2017 um 23:28 Uhr | x gelesen
Eibwang (brg) Als ein „Jahrhundertbauwerk“ bezeichnete Kindings Bürgermeisterin Rita Böhm die Anlauterbrücke in Eibwang bei der Einweihung des neu erstellten Bauwerks. Sie verwies damit noch einmal auf die bewegte Geschichte der Eibwanger Brücke.
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Eibwang: Ein Jahrhundertwerk ist vollendet
Das obligatorische Durchschneiden eines Bandes gehörte auch in Eibwang zur Einweihung der neuen Brücke dazu. Bürgermeisterin Rita Böhm (3. von links) freute sich über die Errichtung des „Jahrhundertwerks“. - Foto: brg
Eibwang
So findet sich im Gemeindearchiv noch ein ganzes Bündel Schriftverkehr mit dem Königlichen Bezirksamt Eichstätt über die Brücke bei Eibwang. Bereits 1901 wurde ein Bauantrag für eine erste Brücke vorgelegt, die dann auch bereits ein Jahr später fertiggestellt war. Der steinernen Bogenbrücke war allerdings keine lange Lebensdauer beschert. Nur wenige Jahre nach der Fertigstellung wurde die Brücke durch ein schweres Hochwasser zerstört. Für die Gemeinde Erlingshofen ein schwerer Schlag, konnte man sich doch eine weitere, neue Brücke nicht mehr leisten. Ein Provisorium musste her, es wurde im Laufe der Jahre immer wieder ausgebessert, bis es nun, nach gut 100 Jahren endlich durch eine neue Brücke ersetzt werden kann. Möglich wurde der gut 360 000 Euro teuere Neubau durch die kommunale Zusammenarbeit der Limesgemeinden. Kinding und Titting hatten in einem Konzept die Erhaltung des Anlautertales als Wiesental mit landwirtschaftlicher Bewirtschaftung festgelegt, erläuterte Bürgermeisterin Böhm.

Unterstützung gab es dabei vom Amt für ländliche Entwicklung München. „Diese Behörde ist für uns Gemeinden im ländlichen Bereich sehr wichtig“, so Böhm. Mit der Hilfe des Amtes konnte das Vorhaben mit gut 153 000 Euro als „Hofzufahrt“ gefördert werden. Ihren Dank für die professionelle Arbeit richtete Bürgermeisterin Böhm an das Ingenieurbüro Klos aus Spalt, vertreten durch Marco Satzinger. Das Büro zeichnete für die Planung und die Bauleitung verantwortlich. „Es ist allgemein anerkannt, dass die Gestaltung und der Bau der Brücke sehr gelungen ist“, sagte Rita Böhm.

„Es ist schon beeindruckend, was Ingenieurkunst und handwerklich solide Arbeit möglich machen“, meinte auch Landrat Anton Knapp, der die Glückwünsche des Landkreises zum gelungenen Bauwerk überbrachte. „Brücken schaffen Verbindungen und Begegnungen“, so der Landrat. Pfarrer Franz Meier erteilte der Brücke den kirchlichen Segen.

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