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Autoreifen, Folien, ein Kochtopf, Flaschen, Dosen, Plastikmüll: In der Großgemeinde Altmannstein haben sich am Samstag die Bürger getroffen, um gemeinsam die Landschaft vom Müll zu reinigen. Für die fleißigen Helfer spendierte die Gemeinde eine Brotzeit. Von Martin Danhauser, Bernhard Hegenberger, Franz Krupka, Bernhard Meyer und Frank Waltinger

Die Umwelt vom Müll befreit

erstellt am 16.04.2018 um 18:01 Uhr
aktualisiert am 20.04.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Autoreifen, Folien, ein Kochtopf, Flaschen, Dosen, Plastikmüll: In der Großgemeinde Altmannstein haben sich am Samstag die Bürger getroffen, um gemeinsam die Landschaft vom Müll zu reinigen. Für die fleißigen Helfer spendierte die Gemeinde eine Brotzeit.
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HAGENHILL

In Hagenhill beteiligten sich 32 Kinder und vier Erwachsene an der Aktion zur Säuberung der Landschaft. Neben diversen Verpackungsmaterialien, Flaschen und Kleinmüll wurden auch etliche Autoreifen und große Plastikfolien in den Gräben und Gebüschen rund um Hagenhill eingesammelt und zur Entsorgung in den Bauhof nach Altmannstein gebracht. Anschließend gab es für alle Pizza und Freigetränke im örtlichen Feuerwehrhaus.

LAIMERSTADT/RIED

Organisiert wurde die Aktion in Laimerstadt und Ried von Markträtin Jutta Besl. Knapp 40 Helfer waren da, darunter auch viele Kinder. Gesammelt wurde in den Ortschaften Laimerstadt und Ried sowie in den umliegenden Fluren bis zur Waldkapelle. Dabei fanden die Helfer wieder einiges an Müll, von Plasikflaschen und Bechern bis hin zu einem Kochtopf. Im Anschluss gab es für alle fleißigen Helfer am Feuerwehrhaus eine Brotzeit. Bei strahlendem Sonnenschein konnte man sogar draußen sitzen.

MENDORF

Auch die Dorfgemeinschaft Mendorf beteiligte sich an der Aktion "saubere Landschaft" der Marktgemeinde Altmannstein. Unter der Leitung des örtlichen Marktrates Josef Semmler (CSU) schwärmten nahezu 40 Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aufgeteilt in vier Gruppen, mit vier Fahrzeugen in alle Himmelsrichtungen aus und sammelten eine große Menge von kleinerem Unrat, der neben den Feldwegen und Straßen von Fußgängern und Fahrzeugführern einfach in die Landschaft geworfen worden war. Wie Semmler aber mitteilte, hielt sich der gesammelte Müll in den vergangenen Jahren in einem einigermaßen konstanten Rahmen. Am Schluss der Aktion ließen sich die fleißigen Helferinnen und Helfer die von der Marktgemeinde spendierte Brotzeit mit Getränken schmecken.

NEUENHINZENHAUSEN

Auch in den Ortsteilen Neuenhinzenhausen und Sollern beteiligten sich 23 tatkräftige Helfer an der Aktion "saubere Umwelt". In Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen wurde die Aktion vom Neuenhinzenhausener Marktrat Thomas Buchner koordiniert.

PONDORF/WINDEN

Jede Menge Müll von den Parkplätzen und Wegrändern haben 21 freiwillige Helfer in Pondorf und Winden gesammelt. Die Zahl der Helfer ging heuer erneut zurück, was den wenigen Teilnehmern schon zu denken gab. In Pondorf kamen sieben Erwachsene und fünf Kinder zum Treffpunkt. In Winden machten sich vier Erwachsene und fünf Kinder auf den Weg. Die Schüler der Grundschule hatten bereits während der Woche einige Streckenabschnitte gesäubert. Gerade bei den ehrenamtlichen Aktivitäten nehmen sich die Pondorfer immer mehr zurück. Anfangs stand hier auch nur ein Fahrzeug zur Verfügung. Anderenorts hilft man zusammen und säubert die Landschaft, nicht so in Pondorf. "Ich werfe nichts weg, also räume ich auch nicht auf" - diese Ansicht hilft nicht, um die Natur vom Unrat zu befreien. Eine saubere Landschaft möchte jeder, doch mitgeholfen haben nur wenige. Schade fanden es die Helfer, dass sich die übrigen Bürger nicht mehr die zwei bis drei Stunden Zeit nehmen können, um für die Umwelt etwas Gutes zu tun. Nach der Aktion traf man sich zunächst am Pondorfer Schulhaus und entsorgte Blech und Glas in die vorhandenen Container. Der restliche Müll wurde zur zentralen Sammelstelle zum Bauhof nach Altmannstein gebracht. Als Lohn für die Mühen gab es für alle Teilnehmer eine Brotzeit.

SCHAMHAUPTEN

Wie auch andere Orte in der Großgemeine Altmannstein beteiligten sich Schafshill, Thannhausen und Schamhaupten am Tag der Umwelt. So konnten die beiden Markträte Georg Pollinger und Albert Pfaller (beide CSU/PW) zusammen mit ihren Helferinnen und Helfern in den Orten und rundherum einiges an Unrat einsammeln. Bei herrlichem Frühlingswetter wurde dem Umweltfrevel entgegengewirkt. Viel Müll ist dort anzufinden, wo sich Menschen ansammeln, gerade entlang des Radweges zwischen Schamhaupten und Sandersdorf sowie am Parkplatz zwischen Schamhaupten und Pondorf.

TETTENWANG

Sehr zur Freude der beiden Marktgemeinderäte Wolfgang Eberl (SPD/FW) und Stefan Koch (CSU/UW) verlief die diesjährige "Ramadama-Aktion" in Tettenwang. 45 Kinder, Jugendliche und Erwachsene trafen sich zum Startschuss am gemeindlichen Fußballplatz am der Junghofstraße. Vier Trupps mit Traktoren und Autoanhängern strömten begeistert in vier Himmelsrichtungen aus, um mit Eimern und Handschuhen ausgerüstet den weggeworfenen Unrat zu sammeln. "Es ist schon unglaublich, was manche Bürger einfach so in die Natur werfen", zeigten sich manche freiwilligen Helfer verdutzt. Neben leeren Dosen und Flaschen sowie unzähligen Zigarettenschachteln, die von den Autofahrern an den Straßenrand geworfen werden, gab es auch größeren Müll.

"Schaut mal, wir haben einen großen Reifen und Plastikplanen gefunden", schrien Simon Schmailzl, Josef Stopfer, Leon Pöppel und Simon Eberl - und hatten alle Mühe, das "Monster" aus dem nahegelegenen Wald zu ziehen. Die fleißigen Sammler fanden in den Gräben und Grünflächen rund um Tettenwang auch Styroporteile, Plastikfolien und sogar ein altes Fahrrad. Eine Fußtruppe suchte mit Eimern im Hopfenort nach Müll: Am Ende stellten sie fest, dass im Ort selber nur wenig Müll zu finden war - und die öffentlichen Plätze nun wieder sauber sind! Dazu gehörten die Spielplätze, das Gelände um den Fußballplatz sowie in der Ortsmitte um das Schulbuswartehäuschen. Den Unrat steckten die Kinder in die Plastiksäcke, welche die Erwachsenen dann auf die Fahrzeuganhänger entsorgten.

Nach dem gut zweistündigen Hilfseinsatz trafen sich alle zu warmen Leberkäsesemmeln, welche die Frauen des Obst- und Gartenbauvereins vorbereitet hatten. Kein Wunder, dass sich die Kinder und Erwachsenen über diese Brotzeit freuten. "Uns liegt es am Herzen, die Kinder vorzubereiten, damit sie sorgfältig und bewusst mit den uns zur Verfügung gestellten Gütern umgehen", so die Verantwortlichen. Der eingesammelte Müll wurde zur Sammelstelle am Bauhof in Altmannstein gebracht.
Martin Danhauser, Bernhard Hegenberger, Franz Krupka, Bernhard Meyer, Frank Waltinger
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