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Zum Artikel "Das Herz am linken Fleck", DK vom 3./4. November:

"Dem Bezirkstag hätte es gut getan"

erstellt am 07.11.2018 um 18:14 Uhr
aktualisiert am 10.11.2018 um 03:34 Uhr | x gelesen
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Mit großem Interesse und Sympathie habe ich den Bericht über den politischen Werdegang und die Leistungen der früheren Landtagsabgeordneten Johanna Werner-Muggendorfer gelesen. Warum diese große Sympathie für die Sozialdemokratin? Ich lese ihren Lebenslauf und ihre Lebensereignisse erinnern mich an meine Jugend. Auch ich bin aufgewachsen auf einem Dorf, als "Bauernmädel". Wie Johanna Werner-Muggendorfer sagt, hat man damals in den Familien durchaus kontrovers diskutiert und sich so "Rüstzeug" für politische Einstellungen angeeignet, die einen ein Leben lang begleiten. Auch mich hat damals die Rassentrennung in den USA sehr beschäftigt und am liebsten wären wir doch auch auf die Straße gegangen - aber man lebte auf einem Dorf, da war vieles nicht so einfach möglich.
Johanna Werner-Muggendorfer hat sich mit ihrer politischen Einstellung einbringen können als engagierte Lokalpolitikerin und schließlich als MdL im Landtag. In meinem verbandlichen und politischen Engagement gab es immer wieder Berührungspunkte mit ihren großen Themen, der sozialen Gerechtigkeit und ihrem Einsatz für die Pflege. Umso mehr kann ich ihre Enttäuschung über ihr nicht errungenes Mandat für den Bezirkstag nachvollziehen.
Ich hätte mir gewünscht, dass neben der bisherigen Bezirksrätin aus unserem Landkreis auch Johanna Werner-Muggendorfer es geschafft hätte, als Bezirksrätin in das Gremium einzuziehen. Warum haben die Wähler nicht erkannt, dass es dem Bezirkstag und den niederbayerischen Bürgern gut getan hätte, mit der sozial so versierten Fachfrau eine kompetente Streiterin in diesem Gremium zu wissen? Denn als Vollblutpolitikerin hat sie "das Herz am linken Fleck" und meiner Meinung nach das Herz auch auf dem richtigen Fleck.

Anneliese Röhrl, Kelheim
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