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Positive Bilanz des Breitenbrunner Tillyfests Vorbereitungsteam ist auf die Hälfte geschrumpft

Organisatoren brauchen Verstärkung

Breitenbrunn
erstellt am 16.11.2017 um 18:58 Uhr
aktualisiert am 20.11.2017 um 03:33 Uhr | x gelesen
Breitenbrunn (swp) Ein überwiegend positives Fazit haben die Verantwortlichen bei einer Nachbesprechung zum Tillyfest 2017 gezogen. Das Organisationsteam sucht personelle Verstärkung.
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Breitenbrunn: Organisatoren brauchen Verstärkung
Sie sind auch 2018 dabei: Karl Ferstl und Marina Braun als Graf Tilly und Gräfin Tilly-Monfort. ‹ŒArch - foto: Sturm
Breitenbrunn

Sei vier Jahren kümmert sich das neue Team nun bereits um die Vorbereitung, die Abhaltung und um die Nacharbeit des Historienspektakels, das alljährlich am zweiten Septemberwochenende im Marktflecken Breitenbrunn stattfindet und Tausende von Gästen aus nah und fern begeistert. So ein Riesenspektakel mit Hunderten von einheimischen sowie externen Akteuren und Darstellern zu organisieren, ist wahrlich kein Pappenstiel. So beginnt die Festvorbereitung für das Organisationsteam zumeist schon wieder kurz nach dem Ende des vorangegangenen Tillyfestes. Aus dem anfänglich zehnköpfigen Team sind über die Jahre aus beruflichen und privaten Gründen inzwischen fünf Mitglieder ausgeschieden. Übrig geblieben sind Mathias Habermann, Christian Braun, Ludwig König, Verena Gleißl und Heike Adam. Laut Habermann konnten diese "Verluste" bisher durch die übrigen Mitglieder über eine Erhöhung der Arbeitsleistung aufgefangen werden. Jetzt benötige man aber dringend wieder Zuwachs. Habermann wandte sich deshalb bei der Versammlung mit der dringenden Bitte nach einer personellen Verstärkung an die Marktverwaltung sowie an die beteiligten Gruppen. Habermann vertrat die Auffassung, dass eventuell eine Vollzeitkraft in der Verwaltung für alles, was mit dem Tillyfest zusammenhängt, vorstellbar wäre. Wer Spaß am Organisieren und an der Teamarbeit habe sowie natürlich auch an historischen Festen, speziell dem Tillyfest, der solle sich im Rathaus an Christian Braun unter E-Mail braun@breitenbrunn.de wenden. Gerne könne auch die Mailadresse des Teams team@tillyfest.de verwendet werden.

Positiv fiel das Resümee von Bürgermeister Johann Lanzhammer (FW) zum Festverlauf aus. Im Gespräch mit unserer Zeitung sagte er: "Am verregneten Samstag sind heuer zwar gut 2000 Besucher weniger gezählt worden als im Vorjahr, aber das gute Wetter am Sonntag hat doch Einiges wieder wettgemacht und relativiert. Besonders gefreut hat mich, dass das Fest so reibungslos abgelaufen ist." Der Rathauschef zollte dem Organisationsteam, allen beteiligten Gruppen, Mitwirkenden und Helfern dafür seinen Respekt und bedankte sich im Namen der Marktgemeinde. Besonders bedankte sich Lanzhammer ferner bei Karl Ferstl aus Siegertshofen und Marina Braun aus Breitenbrunn für die tolle Verkörperung des Grafen Johann Tserclaes von Tilly beziehungsweise der Gräfin Maria Anna Katharina Theresia von Tilly-Monfort. Sie hätten sich bereit erklärt, auch beim kommenden Fest wieder mitzumachen. Zum finanziellen Ergebnis, das wegen der witterungsbedingt niedrigeren Besucherzahlen heuer geringer ausgefallen ist, meinte der Bürgermeister: "Damit können wir leben, denn das Tillyfest ist eine großartige Werbung für unsere Gemeinde und macht uns weithin bekannt." Er freue sich schon darauf, im nächsten Jahr, bei einem Fest mit vielen Höhepunkten, wieder in die Rolle des Schultheiß schlüpfen zu können, so Lanzhammer.

Habermann ließ das Fest ebenfalls Revue passieren und freute sich, dass die Besucher am Sonntag lange geblieben sind. "Das war eine schöne Sache nach dem verregneten Samstag", meinte er. Für Christian Braun hat das Tillyfest eine Größenordnung erreicht, die ausreicht. Das Programm solle zwar an der einen oder anderen Stelle optimiert werden, insgesamt solle die Veranstaltung aber nicht mehr weiter wachsen. Optimierungsbedarf wurde zum Beispiel beim zeitlichen Ablauf der Marktplatzerstürmung und beim Abbau der Lager gesehen. Aus den Gruppen heraus kam die Frage, ob nicht zu viele externe Darsteller verpflichtet worden seien.

Von Werner Sturm
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