Mittwoch, 18. Juli 2018
Lade Login-Box.

Feuerwehren aus der Gemeinde Breitenbrunn absolvieren eine gemeinsame Übung Freude über reibungslose Zusammenarbeit

Für den Notfall bestens gerüstet

Breitenbrunn
erstellt am 09.10.2016 um 17:42 Uhr
aktualisiert am 01.02.2017 um 07:26 Uhr | x gelesen
Breitenbrunn (swp) In Breitenbrunn und den umliegenden Dörfern haben am Freitag um 19.30 Uhr die Sirenen geholt. Gemeldet wurde ein Feuer am Betriebsgebäude der Firma Holzbau Bögerl im Gewerbegebiet Breitenegg. Gott sei Dank handelte es sich nur um ein Übungsszenario im Rahmen der Feuerwehr-Aktionswoche. "Wenn die Katastrophe kommt, sind wir bereit. Komm, hilf mit!" lautet das Motto.
Textgröße
Drucken
Breitenbrunn: Für den Notfall bestens gerüstet
Wasser marsch: Die gemeinsame Großübung der Feuerwehren in der Gemeinde Breitenbrunn hat bestens funktioniert. - Foto: Sturm
Breitenbrunn

Wenn in einer riesigen Produktionshalle mitten im Gewerbegebiet Breitenegg ein Großfeuer ausbricht, dann kann sich das recht schnell zu einer Katastrophe ausweiten. Deswegen haben sie alle mitgeholfen, die zehn Feuerwehren aus dem Bereich der Marktgemeinde Breitenbrunn. Die Männer und Frauen der Stützpunktwehr Breitenbrunn rückten mit dem Löschfahrzeug LF 16, dem Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) und dem Mehrzweckfahrzeug aus. Die Feuerwehrleute aus Gimpertshausen, Hamberg und Kemnathen eilten mit Blaulicht und ihren TSF zum angenommenen Brandschauplatz. Aus Rasch, Buch, Langenthonhausen, Premerzhofen, Dürn und Erggertshofen rückten Schlepper mit Tragkraftspritzen an.

Die Einsatzleitung lag beim Breitenbrunner Kommandanten Matthias Kraus. Kreisbrandmeister Johann Ehrl hatte das Übungsszenario ausgearbeitet und auch Kreisbrandinspektor Jakob Weidinger schaute nach dem Rechten. Einer der Hauptzwecke der Übung war es, sicherzustellen, dass die Wasserversorgung bei einem Feuer im Gewerbegebiet ausreichend ist. Innerhalb kurzer Zeit nach der Alarmierung trafen die Wehren am Brandort ein. Mit dem Tanklöschfahrzeug der Stützpunktwehr wurde der erste Löschangriff ausgeführt. Innerhalb kürzester Zeit schossen bereits die Wasserstrahlen aus vielen Rohren. Gleichzeitig wurde die Wasserversorgung aus zwei Unterflurhydranten und einem Oberflurhydranten im Gewerbegebiet aufgebaut. Das war mit einem enormen Aufwand verbunden, ging aber sehr zügig. Die Ortswehren waren damit beschäftigt, eine rund 700 Meter lange Schlauchleitung zu verlegen, von der Laber bei Bachhaupt bis hinauf bis zum betroffenen Betriebsgelände. Zur Sicherheit wurde auch der relativ neue Oberflurhydrant angezapft, der jenseits der Staatsstraße 2234 steht. Blitzschnell hatten die Einsatzkräfte auch ihre Stromaggregate angeworfen und das Gelände ausgeleuchtet.

Nach rund 90 Minuten war die Übung vorbei, das "Feuer" gelöscht. Im Feuerwehrhaus in Breitenbrunn wurde Bilanz gezogen. Zufrieden war man mit dem schnellen Anrücken aller Wehren sowie mit dem komplikationslosen Zusammenspiel von Stützpunktwehr und Ortswehren. In Sachen Wasserversorgung stellten die Führungskräfte fest, dass die drei Hydranten im Gewerbegebiet bei voller Leistung ihre Grenzbereich erreichen. Aber mit der Schlauchleitung von Bachhaupt herauf und mit dem Hydranten auf der gegenüberliegenden Seite der Staatsstraße konnte man dieses Problem lösen. Gut funktioniert haben auch die neuen digitalen Funkgeräte.

Von Werner Sturm
Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Kommentare geben die Meinung des Verfassers wieder. Für die Inhalte übernimmt donaukurier.de keinerlei Verantwortung und Haftung. weitere Informationen
Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!