Mittwoch, 20. Juni 2018
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Markante Häuser im Ortskern von Breitenbrunn werden durch neue Gebäude ersetzt

Baulücken schließen sich

Breitenbrunn
erstellt am 13.10.2017 um 19:15 Uhr
aktualisiert am 18.10.2017 um 03:33 Uhr | x gelesen
Breitenbrunn (swp) Im Jahr 2016 sind in Breitenbrunn mit dem alten Feuerwehrhaus, dem Breitenbrunner Hof und dem Pfarrheim gleich drei Gebäude, die lange Zeit das Ortsbild geprägt haben, der Spitzhacke zum Opfer gefallen.
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Breitenbrunn: Baulücken schließen sich
Unweit des Breitenbrunner Marktplatzes entsteht in der Von-Tilly-Straße ein neues Wohn- und Geschäftshaus. - Foto: Sturm
Breitenbrunn

Jetzt schließen sich die Baulücken langsam wieder.

Wer zwischen dem Haus des Gastes und der Sparkasse hindurch auf die Von-Tilly-Straße schaut, der kann sehen, wie schnell das neue Wohn- und Geschäftshaus in die Höhe wächst. Das Gebäude ist zwar noch nicht fertig, aber es lässt schon jetzt Erinnerungen an das Thurner-Anwesen wach werden. Das Wohn- und Geschäftshaus beinhaltet im Erdgeschoss eine Praxis für Physiotherapie und zwei Appartementwohnungen. Im Obergeschoss und im Dachgeschoss wird es jeweils zwei weitere Wohneinheiten geben. Im Oktober 2018 wird mit der Fertigstellung des Hauses gerechnet.

Im September 2016 wurde das Pfarrheim an der Premerzhofener Straße wegen gravierender Baumängel abgebrochen. Mehr als 42 Jahre stand es dort. Derzeit laufen die Arbeiten am neuen Pfarrheim auf Hochtouren. Unter anderem gilt es noch die Fußböden zu verlegen und die Innentüren zu setzen. Wenn alles klappt, dann soll das markante Gebäude bis Ende des Jahres oder spätestens bis Mitte Januar 2018 wieder mit Leben erfüllt werden. Dazu wird es im barrierefreien Erdgeschoss einen geräumigen Veranstaltungsraum, eine Küche, ein Foyer sowie Getränkelager, Technikraum, Sanitäranlagen und einen Putzraum geben. Im Obergeschoss sind unter anderem ein Jugendraum sowie ein weiterer etwa 40 Quadratmeter großer Raum geplant. Das Bauwerk kostet ohne Außenanlagen und Einrichtung etwa 1,1 Millionen Euro. 68 Prozent dazu steuert die Diözese Eichstätt bei. Den Rest hat die Kirchenstiftung zu tragen.

Ein drittes Gebäude ist im letzten Jahr aus dem Breitenbrunner Ortsbild verschwunden und im Gegensatz zu den anderen beiden wird es nicht durch einen Neubau ersetzt. Gemeint ist das alte Feuerwehrhaus an der Dietfurter Straße, das 1979 gebaut wurde. Die Stützpunktfeuerwehr hat längst ein modernes Domizil am Unteren Markt gefunden. Dennoch wird sich der Ort, an dem das alte Feuerwehrhaus stand, bald verändern. Kurz dahinter beginnt das Baugebiet "Areal Breitenbrunner Hof".

Von Werner Sturm
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