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Grundsteinlegung für das Gemeindezentrum in Mindelstetten - 2,45 Millionen Euro Kosten

Beginn einer neuen Ära

Mindelstetten
erstellt am 12.07.2018 um 18:30 Uhr
aktualisiert am 16.07.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Mindelstetten (DK) In Mindelstetten ist die Grundsteinlegung für den Bau des neuen Gemeindezentrums vorgenommen worden. Damit begann für die Gemeinde am Dienstag eine neue Ära, denn es gebe bald einen gesellschaftlichen Mittelpunkt, erklärte Bürgermeister Alfred Paulus (CWG).
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Die Grundsteinlegung für das neue Gemeindezentrum in Mindelstetten nahmen Bürgermeister Alfred Paulus (links) und der Architekt Werner Steib im Beisein vieler Gäste vor.
Die Grundsteinlegung für das neue Gemeindezentrum in Mindelstetten nahmen Bürgermeister Alfred Paulus (links) und der Architekt Werner Steib im Beisein vieler Gäste vor.
Foto: Feldmann
Mindelstetten
Zur Grundsteinlegung waren viele Gäste gekommen: Ehrenbürger und Altbürgermeister Emmeram Batz, Kreisrat und der ehemalige Bürgermeister Josef Kundler, Architekt Werner Steib, Bauunternehmer Rainer Böck, Statiker Franz Zeller sowie die Handwerker Andreas Schlagbauer, Bernhard Forster und Werner Eser mit ihren Mitarbeitern. Außerdem waren als Vertreter der Verwaltungsgemeinschaft Pförring Maria Botz, Stefan Atteni und Andreas Schmidt zugegen. Besonders begrüßt wurde Emilie Mayer, die durch die Überlassung des Grundstücks den Bau des Gemeindezentrums an dieser exponierten Stelle erst ermöglicht hatte. Willkommen hieß der Bürgermeister auch seine beiden Stellvertreter Jakob Lang und Stephan Wibmer sowie die Mitglieder des Gemeinderates, die Mitarbeiter der Gemeinde und viele Bürger.

Eine Grundsteinlegung sei ein besonderer Akt, der die Zeit und Umstände des Baues, vor allem natürlich den Baubeginn, für die Nachwelt festhalte, sagte Paulus. Gemeinsam mit Architekt Steib legte er Zeitdokumente wie die aktuelle Ausgabe des DONAUKURIER sowie Pläne, Münzen und Geldscheine, einen Ortsplan, das Informationsblatt der Verwaltungsgemeinschaft und andere Dokumente in eine Edelstahlbox. Vor deren Verlötung und endgültigen Einlassung in die Maueraussparung wird diese Box nochmals geöffnet und mit Dokumenten zum Bau ergänzt.

Der Weg zu diesem Baubeginn war ein langer und mühsamer. Nicht nur Bürgermeister und Gemeinderat, sondern auch die Bürger waren sich zuvor einig gewesen, dass die Unterbringung der Gemeindeverwaltung in keiner Weise mehr zeitgemäß ist. Lange war man deshalb auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück, ohne fündig zu werden. Als dieses Problem durch einen glücklichen Umstand gelöst werden konnte, fasste der Gemeinderat in seiner Sitzung am 23. Februar 2017 einstimmig den Beschluss, auf diesem neu erworbenen Grundstück ein Gemeindezentrum zu errichten.

Nach der Ausschreibung sowie Prüfung mehrerer Vorschläge und der Besichtigung mehrerer Objekte einigte sich der Gemeinderat, den Architekten Werner Steib mit der Planung und der Beantragung von Zuschüssen zu beauftragen. Um die Zuschussanträge rechtzeitig auf den Weg zu bringen, wurde am 30. August 2017 der Gemeinderat sogar zu einer Sondersitzung einberufen. Das Ergebnis war die Zusage einer Förderung in Höhe von 383000 Euro. Die Gesamtkosten belaufen sich auf
2,45 Millionen Euro.

Mit den für den Bau gewonnenen Unternehmen ist man bislang zufrieden. Sowohl die mit dem Abbruch des alten Gebäudes beauftragte Firma als auch der Erdaushub wurden termingerecht und sauber erledigt. Auch die Baufirma liegt mit ihrer Arbeit zweieinhalb Wochen vor dem Plan, stellte der Architekt zufrieden fest. Er hoffe, dass Anfang Oktober das Richtfest gefeiert werden könne. Auch der Kostenrahmen werde eingehalten. Für Ende Mai 2019 sei mit der Fertigstellung zu rechnen, meinte der Architekt.
Josef Feldmann
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