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Im Altmannsteiner Rathaus wird an den Details gefeilt Vereine sind gefragt

Ein Fest für die Großgemeinde

Altmannstein
erstellt am 31.01.2018 um 18:49 Uhr
aktualisiert am 04.02.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Altmannstein (DK) EIn großes Fest soll im Sommer in Altmannstein steigen - ein Fest für die ganze Familie und die ganze Großgemeinde. An den Details feilen momentan Manuela Müller und Claudia Usta aus dem Rathaus. Unterstützung erhoffen sie sich von den Vereinen.

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Die Altmannsteiner Gewerbeschau soll künftig nur noch alle zwei Jahre stattfinden. In deren Rahmen hatte es in den vergangenen beiden Jahren auch ein Bürgerfest, organisiert vom Gewerbeverein, gegeben. Doch den Organisatoren wird das zu viel. Nun will die Gemeinde selbst im Sommer jährlich ein Fest feiern. Ob es nun Bürgerfest, Marktfest, Sommerfest oder ganz anders heißen soll, wissen die Organisatorinnen noch nicht. Ansonsten haben sich Manuela Müller und Claudia Usta aber schon viele Gedanken gemacht, auch wenn die Planungen noch am Anfang stehen.

Das Fest, das für 30. Juni und wohl auch noch für den Vormittag des 1. Juli geplant ist, soll ohne Bierzelt auskommen. Manuela Müller und Claudia Usta wollen sich nicht am bisherigen Bürgerfest orientieren, sondern etwas Neues kreieren - und zwar auf dem Gelände, auf dem sie sich auskennen: der Hoferstadel mit Garten sowie zusätzlich der Parkplatz des Fischerbräu-Gebäudes. Also ein etwas erweiterter Bereich des Wintermarktes, den die beiden seit einigen Jahren mit großem Erfolg organisieren.

Am Nachmittag soll das Sommerfest beginnen und zwar mit Programm und einer Spielmeile für Kinder. Von Kegeln, Tauziehen, Dosenwerfen, Ballonspicker oder Sackhüpfen über mögliche Auftritte für Kinder bis hin zu einer Hüpfburg, Kinderschminken oder einer Zaubershow können sich Manuela Müller und Claudia Usta alles vorstellen. Die Hauptsache: Es finden sich Personen, die Stationen anbieten.

Insgesamt sind die beiden Organisatorinnen auf die Mithilfe und Unterstützung der Vereine und Bürger in der ganzen Großgemeinde angewiesen. Schließlich können sie zwar die Koordination übernehmen, das Fest aber niemals zu zweit stemmen. Deswegen hoffen sie darauf, dass sich alle Vereine mit Ständen beteiligen - und zwar nicht nur aus der Kerngemeinde, sondern auch aus den anderen Ortsteilen. "Es soll ein Fest sein, bei dem die ganze Gemeinde zusammenkommt", betont Manuela Müller. Ein Fest von Bürgern für Bürger eben, bei dem sich möglichst viele Gruppierungen der Großgemeinde beteiligen und auch präsentieren. Sei es nun mit Kinderspielen, Cocktails oder einem Gardeauftritt.

Dabei betonen Manuela Müller und Claudia Usta, dass nicht ein Verein mit dem Bierverkauf das große Geld machen soll, während ein anderer beim Dosenwerfen natürlich kaum Einnahmen hat. Sie könnten sich hier ein Konzept vorstellen, dass sich zwei Vereine zusammentun und sowohl Getränke als auch ein Spiel für die jungen Besucher anbieten, und sich die Einnahmen später teilen. Oder dass ein Verein mit vielen Mitgliedern nicht nur Würstchen grillt, sondern auch eine Torwand aufstellt.

Im Vorjahr hatte der TSV Altmannstein eine solche beim Fest der Vereine im Rahmen des Gewerbeschauwochenendes angeboten - und der Andrang war groß. Auch der SV Pondorf, die Landjugend Mendorf und die Silbania Altmannstein hatten sich beteiligt. Ein Anfang, der beim Fest am 30. Juni ausgebaut werden soll. Manuela Müller und Claudia Usta freuen sich auf jeden Fall auf gute Ideen und rege Beteiligung. Jeder, der mitmachen will, soll sich möglichst bald bei ihnen unter (09446) 90 21 15 melden.

Das Fest an sich soll so aussehen, dass die Vereine in den Außenbereichen an Ständen Essen, Getränke und Unterhaltung für junge Besucher anbieten, im Hoferstadel wollen die Organisatorinnen eine Bar installieren, dort soll zu späterer Stunde auch ein DJ auflegen. Auf der Bühne im Hofergarten - ähnlich wie beim Wintermarkt - soll abends eine Band spielen und für Stimmung sorgen. Zudem könnten sich die Frauen eine Künstlermeile vorstellen, in der regionales Kunsthandwerk gezeigt und angeboten wird. Auch hierfür können sich Künstler und Kunsthandwerker bei den Organisatorinnen melden.

Dazu sollen verschiedene Auftritte kommen. Von der Silbania vielleicht, von den Holzschleglkids, den Taekwondo-Kämpfern oder anderen. Am 1. Juli könnten die Schambachtaler zum Frühschoppen spielen, stellen sich Manuela Müller und Claudia Usta vor. Auch Bürgermeister Norbert Hummel befürworte eine solche Veranstaltung im Sommer, bei der sicherlich alle Bürger ihren Spaß haben werden.

Von Isabel Ammer
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