Mittwoch, 14. November 2018
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Bühnenbau läuft auf Hochtouren: Endspurt bei der Altmühlbühne vor der Premiere am 17. November

"Alle arbeiten Hand in Hand"

Riedenburg
erstellt am 07.11.2018 um 18:14 Uhr
aktualisiert am 11.11.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Riedenburg (DK) Der Proberhythmus gewinnt an Tempo, die Kulisse wächst Stück um Stück: Die Altmühlbühne Riedenburg hat den Endspurt eingeläutet. Bis zur Premiere des Stücks "S'trutzige Dirndl" am Samstag, 17. November, gibt es noch einiges zu tun.
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An der perfekten Kulisse feilt derzeit das Team der Altmühlbühne Riedenburg, zu dem auch Kuno Mößl (von links), Roland Fürnrieder und Robin Schlögl gehören.
An der perfekten Kulisse feilt derzeit das Team der Altmühlbühne Riedenburg, zu dem auch Kuno Mößl (von links), Roland Fürnrieder und Robin Schlögl gehören.
Schmied
Riedenburg
Farbdosen, Pinsel und viele Rollen Klebeband warten auf großen Flecken Malervlies auf ihren Einsatz. Die Kommode steht auf dem Esstisch, im Herrgottswinkel hängt schon das Kreuz, ansonsten gibt es bislang weder Kissen auf den Stühlen noch Zinnkrüge oder ähnliches Brimborium auf den Regalen. Und doch kann man schon erahnen, wie sie aussehen wird, die Kulisse für das Stück "S'trutzige Dirndl" aus der Feder von Veri Geisenhofer, das die Darsteller der Altmühlbühne Riedenburg in ihrer 16. Saison auf die Bühne im Fuchsstadel bringen werden.

Spieler, deren Partner und ehemalige Darsteller werkeln derzeit am Bühnenbild. Anfang der Woche feilen Kuno Mößl, Roland Fürnrieder und Robin Schlögl an der richtigen Position für eine bemalte Plane, die den einen Teil der Bühne vom anderen abtrennt. Denn auch diesmal gibt es zwei Bühnenbilder, wie Annemarie Lauerer schon einmal verrät. "Wir haben eine Außenszene - eigentlich schade, dass es nicht mehrere sind", sagt die Chefin der Altmühlbühne und lacht. Für just diese Szene hatte die Altmühlbühne vorab über einen Aufruf in unserer Zeitung eine alte Holzbank gesucht - und gefunden.

Der Kulisse hat sich Bühnenmaler Michael Besl aus Laimerstadt - Annemarie Lauerers Onkel - voller Hingabe gewidmet. "Stunden hat er damit verbracht", erklärt die Nichte. Besl gehört zu den Urgesteinen der Altmühlbühne, ist seit der zweiten Saison mit von der Partie. Auch Gerog Kallmünzer aus Irnsing ist als ehemaliger Spieler kein Unbekannter. Gemeinsam mit Christian Hollweck leitet er den Bühnenbau, der seit 22. Oktober läuft. "Alle arbeiten Hand in Hand", sagt Lauerer.

Auch die Proben laufen auf Hochtouren. Schließlich sollen bis zur Premiere die eigentlich vier Akte, die in Riedenburg zu drei Aufzügen werden, perfekt sitzen. Dazwischen gibt es wie gehabt jeweils eine 20-minütige Pause. Und wie steht es mit dem Lampenfieber? "Das ist auf alle Fälle da", erklärt Lauerer. Und zwar sowohl bei der Vorpremiere am kommenden Donnerstag vor Familie, Freunden und Sponsoren, als auch bei allen übrigen neun Vorstellungen.

Der Kartenverkauf läuft im Übrigen gut. "Wir sind sehr zufrieden", sagt die Chefin der Altmühlbühne. Restkarten gibt es nur noch für die beiden Freitagsvorstellungen am 23. November und am 7. Dezember. Erhältlich sind sie bei Schreibwaren Kirchmaier in Riedenburg, Telefon (09442) 991508. Erwachsene zahlen elf Euro, Kinder bis 14 Jahre sieben Euro.
Kathrin Schmied
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