Donnerstag, 17. Januar 2019
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Pondorfer Feuerwehr zieht bei Jahresversammlung Bilanz - Vorfreude auf Fahrzeug

16 Einsätze gemeistert

Pondorf
erstellt am 10.01.2019 um 18:27 Uhr
aktualisiert am 14.01.2019 um 03:33 Uhr | x gelesen
Pondorf (mby) Die Feuerwehr Pondorf blickt zurück und lässt das vergangene Jahr bei einer Versammlung noch ein mal Revue passieren: Auch 2018 hatte die Wehr wieder alle Hände voll zu tun. 16 Mal wurden die Feuerwehrkameraden alarmiert, 54 Übungen haben stattgefunden.
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Rückblick auf 2018: Die Inspektion stand im März ins Haus. Gerät und Mannschaft wurden dabei auf ihre Einsatzbereitschaft geprüft (oben). Mehrere Kameraden der Pondorfer Feuerwehr (unten rechts) legten 2018 eine Leistungsprüfung ab. In Erinnerung ist auch geblieben, dass die Wehr die Feuerwehrjubiläen in Riedenburg und Altmannstein mit einer großen Abordnung (unten links) besucht wurden.
Rückblick auf 2018: Die Inspektion stand im März ins Haus. Gerät und Mannschaft wurden dabei auf ihre Einsatzbereitschaft geprüft (oben). Mehrere Kameraden der Pondorfer Feuerwehr (unten rechts) legten 2018 eine Leistungsprüfung ab. In Erinnerung ist auch geblieben, dass die Wehr die Feuerwehrjubiläen in Riedenburg und Altmannstein mit einer großen Abordnung (unten links) besucht wurden.
Meyer (Archiv)
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Wie 2017 wurde die Pondorfer Feuerwehr auch 2018 16 Mal alarmiert. Kommandant Stefan Schels berichtete im Rahmen der Jahresversammlung von acht Verkehrsunfällen, vier Brandeinsätzen und einem Wasserschaden, bei dem die Feuerwehr unterstützte. Zweimal musste eine Ölspur beseitigen werden und einmal lag ein Baum quer über der Straße.

Alle Hände voll zu tun hatte man am 20. Juli, als auf der Höhe des Parkplatzes in Richtung Neuses ein Personenwagen mit einem Wohnmobil zusammenstieß. Insgesamt 54 Übungen wurden im vergangenen Jahr abgehalten. Ein Großteil davon diente der Vorbereitung auf die Leistungsprüfung.

Die Truppmannausbildung, die Atemschutzstrecke in Lenting, der Brandcontainer in Eichstätt und eine gemeinsame Waldbrandübung mit den Wehren aus Breitenhill, Megmannsdorf und Winden waren die weiteren Übungsschwerpunkte. Die Inspektion fand Anfang März in Megmannsdorf statt. Auch zur Großübung am Altmannsteiner Freibad wurde die Wehr gerufen und übte dort die Zusammenarbeit mit weiteren Rettungskräften wie Rotem Kreuz und Technischem Hilfswerk. Den Lehrgang zum Gruppenführer absolvierte Manfred Zacherl.
 
Meyer (Archiv)
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Die Jugendfeuerwehr traf sich zu fünf Übungen. Als neue Jugendwarte stellten sich Maximilian Ronge und Manfred Zacherl zur Verfügung. An den kirchlichen Festen Fronleichnam und Volkstrauertag übernahm die Wehr die Verkehrsabsicherung des Kirchenzuges. Auch die Wallfahrer begleitete sie mit dem Feuerwehrfahrzeug nach Eichlberg. Kommandantenversammlungen fanden in Hagenhill, Altmannstein und Denkendorf statt. Michael Knitl und Karl Schmidt erhielten für 40 Jahre aktiven Dienst bei der Wehr das Feuerwehrehrenzeichen in Gold.

Vorsitzender Michael Knitl begrüßte 42 Feuerwehrfrauen und -männer zur Versammlung und trug den Bericht des Feuerwehrvereins vor. Für die gestorbenen Mitglieder Herbert Baibl und Konrad Kernl hielten die Anwesenden eine Gedenkminute ab. In mehreren Vorstandssitzungen wurden die Aktivitäten des Feuerwehrvereins vorbereitet. Zum Feuerwehrball am Faschingssamstag waren 133 überwiegend maskierte Besucher gekommen. Zwei Kesselfleischessen wurden im März und Dezember veranstaltet.

Zum Florianstag entsandte die Wehr eine Abordnung nach Tettenwang. An den kirchlichen Festen Fronleichnam und Volkstrauertag nahm sie ebenfalls mit einer Fahnenabordnung teil. Bei den Feuerwehrfesten in Riedenburg und Altmannstein war man zahlreich vertreten. Gemeinsam mit der Katholischen Landjugendbewegung wurde 2018 wieder die Holzalarm-Party organisiert. Am Kirchweihschießen des Schützenvereins Edelweiß nahmen zwei Mannschaften teil. Die Damenmannschaft belegte dabei einen hervorragenden zweiten Platz. Am 3. Oktober schnürte die Wehr die Wanderschuhe zum Volkswandertag des Sportvereins. Die Schüler der Grundschule Pondorf besichtigten das Feuerwehrhaus und -fahrzeug im Rahmen des Sachkundeunterrichts. Der Schulungsraum soll im Frühjahr in Eigenregie renoviert werden.
 
Meyer (Archiv)
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Einen Überblick über den aktuellen Stand zur Neuanschaffung des Feuerwehrfahrzeuges gaben Stefan Schels und Ludwig Knitl den Versammlungsteilnehmern. Mitte Februar soll das Fahrgestell an die Firma Ziegler geliefert werden, damit mit dem Aufbau begonnen werden kann. Ende Juni soll dann die technische Ausrüstung eingebaut werden. Mit der Auslieferung ist voraussichtlich ab Mitte des Jahres zu rechnen.

Von einem positiven Finanzergebnis konnte Kassier Karl Schmidt berichten. Die beiden Kesselfleischessen waren wieder sehr gut besucht, was sich auch in den Vereinsfinanzen bemerkbar machte. Schmidt bedankte sich in diesem Zusammenhang beim Helferteam, da wieder alles reibungslos funktionierte.

Die Mitgliederzahl ging aufgrund der beiden Sterbefälle von 202 auf 200 zurück. Drei Neuaufnahmen standen drei Austritten gegenüber. Das Protokoll der Vorjahresversammlung verlas Schriftführer Thomas Schnabel. Wallfahrtsführer Karl Schmidt bedankte sich bei der Wehr für die Begleitung mit dem Feuerwehrfahrzeug an der Eichlbergwallfahrt. Zum Feuerwehrjubiläum der Wehr aus Kipfenberg liegt eine Einladung vor, informierte Vorsitzender Knitl die Versammlungsteilnehmer.

Knitl bedankte sich zum Schluss für den ehrenamtlichen Einsatz der Wehrmitglieder. Er überbrachte auch den Dank von Kreisbrandrat Martin Lackner und Landrat Anton Knapp von der Feuerwehrdienstversammlung mit. Der Feuerwehrball findet 2019 wieder am Faschingssamstag, 2. März, statt. Termin für die Aktivenversammlung ist am Samstag, 26. Januar.
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