Die Polizei Kelheim meldet für die Region Kelheim gleich mehrere Betrügereien.

Zunächst stellte am frühen Freitagmorgen ein 45-jähriger Kelheimer fest, dass ihm unbefugt ein größerer Geldbetrag bereits Tage zuvor vom Konto abgezogen wurde. Ein bislang Unbekannter hatte sich unter Verwendung der Zahlungsdaten des Geschädigten diverse Artikel bei einem Motorradversandhandel bestellt. Die Ermittlungen laufen.

Ähnlich ging ein Betrüger in Bad Abbach vor. Dort erstattete ein 40-Jähriger am Freiag Anzeige, ihm war unbefugt Geld durch ein Lastschriftverfahren vom Konto abgebucht worden. Der unbekannte Täter erlangte auf bisher unbekannte Weise an die Kreditkartendaten des Geschädigten.
Damit schrieb er sich selbst eine nicht unerhebliche Summe auf sein eigenes Konto gut. Der Täter handelt vermutlich aus Baku, gegen ihn wird ermittelt.

Ein vergleichbares Vorgehen konnte wiederum in Kelheim durch aufmerksames Bankpersonal verhindert werden. Dort hatte ein bislang unbekannter Täter mittels gefälschten Überweisungsträgers versucht, etliche tausend Euro vom Konto eines Neustädter Unternehmens auf sein eigenes zu überweisen.
Der Betrug fiel in der Bankfiliale auf, zum Transfer kam es nicht. Der Überweisungsträger wird nun kriminaltechnisch untersucht, die Kriminalpolizei ermittelt.

Weniger Glück hatte ein 52-jähriger Kelheimer. Er war am Montag von Amazon per E-Mail gebeten worden, seine Zugangsdaten zu erneuern. Der Aufforderung kam er nach. Leider handelte es sich um eine sogenannte „Phishing“-Mail, die zwar nach Amazon aussieht, aber von Kriminellen verschickt wird, um Zahlungsdaten zu erhalten.
Dem Herrn wurde eine beträchtliche Menge Geld abgebucht, die nur teilweise von der Kreditkartenfirma erstattet werden konnte. Die Polizei warnt eindringlich vor Angabe von sensiblen Daten aufgrund von E-Mails.