Der Verursacher eines Verkehrsunfalls an der Anschlussstelle Ingolstadt Nord wurde unmittelbar vor dem Vorfall durch eine Videostreife wegen einer Geschwindigkeitsübertretung gefilmt. Ein ziviles Dienstfahrzeug, ausgerüstet mit einer Video-Geschwindigkeitsmessanlage, war am Mittwoch zur Mittagszeit auf der A9 im Ingolstädter Bereich zur Verkehrsüberwachung tätig. Gegen 12.40 Uhr filmte die Streife einen Renault in Fahrtrichtung Nürnberg, der die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h deutlich überschritten hatte. Bevor der Renault angehalten werden konnte, fuhr er an der Anschlussstelle Ingolstadt Nord von der Autobahn ab. In der dortigen Rechtskurve kam der Pkw wegen unangepasster Geschwindigkeit auf nasser Fahrbahn von der Straße ab. Hierbei kollidierte das Auto mit einem Straßenpfosten. Der 44-jährige Fahrer aus dem Landkreis Pfaffenhofen muss sich nun wegen dem Geschwindigkeitsverstoß, als auch dem anschließenden Verkehrsunfall verantworten.

Bei einer Geschwindigkeitsüberwachung auf der A9/ Bereich Denkendorf in Fahrtrichtung München wurden weitere erhebliche Verstöße festgestellt. Dort gilt bei Nässe ein Limit von 80 km/h. Der 55-jährige Münchner Fahrer eines BMW wurde mit einer Überschreitung von 64 km/h gemessen. Ihn erwartet ein Bußgeld von 440 Euro und zwei Monate Fahrverbot. Spitzenreiterin war eine 49-jährige Autofahrerin aus dem Bereich Wismar, die mit 75 km/h zu schnell unterwegs war. Sie muss drei Monate auf ihren Führerschein verzichten und den Höchstsatz von 600 Euro bezahlen.