Als der kleine Ingolstädter am Nachmittag eine Stunde nach der gewohnten Zeit immer noch nicht daheim angekommen war, meldete die 20-jährige Schwester ihn bei der Polizei als vermisst. Da aber bekannt war, dass der Bub nach der Schule in Friedrichshofen wie gewohnt in seinen Bus gestiegen war, wurde vor Einleitung einer großen Suchaktion bei der INVG nachgefragt.

Die Leitstelle, bei der alle Busse koordiniert werden, konnte schnell weiterhelfen: Der Bub war einfach nicht an der üblichen Haltestelle ausgestiegen, sondern bis zum zentralen Omnibusbahnhof weitergefahren. Dort war er dann in einen Bus der Linie 16 eingestiegen.

Der betreffende Bus war bereits in Geisenfeld, als den Fahrer die Anfrage nach dem abgängigen jungen Mann erreichte. Nach seiner etwa zweistündigen Busfahrt konnte der Siebenjährige in Manching letztlich von einer Polizeistreife in Empfang genommen und im Anschluss unversehrt bei den Eltern abgeliefert werden.