Der junge Mann wollte den Bahnübergang nach Angaben der Polizei überqueren, sah allerdings den heranfahrenden Zug nicht und überhörte auch das Warnsignal des Zugführers, einen sogenannten Achtungspfiff. Die Gründe, warum der 17-Jährige den Zug offenbar nicht bemerkte, müssen von der zuständigen Bundespolizei noch ermittelt werden.

Ein Sprecher der Bundespolizei geht von schweren Verletzungen des jungen Mannes aus. Er wurde mit dem Hubschrauber in eine Klinik in Nürnberg gebracht. Die Menschen im Zug und der Zugführer wurden nach ersten Informationen nicht verletzt.

Die Strecke war für den Zugverkehr zunächst gesperrt.

 

Da nicht klar ist, wie es zu dem Unfall kam und ein Selbstmord nicht ausgeschlossen ist, möchten wir darauf hinweisen, dass der DONAUKURIER in der Regel nicht über Selbsttötungen oder Suizidversuche berichtet – außer die Tat erfährt durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Sollten Sie selbst das Gefühl haben, dass Sie Hilfe benötigen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge. Unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die Ihnen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können. Weitere Hilfsangebote gibt es bei der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.