Der Nachwuchs glänzt: Alle Mitwirkenden bekamen beim Heimatabend in Manching frenetischen Applaus.
Der Nachwuchs glänzt: Alle Mitwirkenden bekamen beim Heimatabend in Manching frenetischen Applaus.
Schmidtner
Manching
Neun Tanz- und Musikgruppen präsentierten beim Heimatabend ein Programm, das die altbayerische Kultur in all ihren Facetten aufscheinen ließ.

Gekonnt erzählte Moderator Adolf Engel in Mundart sehr pointenreich und witzig manche Bräuche von früher.

Wie alle Jahre eröffnete die Zucheringer Blaskapelle den dreistündigen Heimatabend zusammen mit der Trachtenjugend, die einen figurenreichen Tanz aufs Parkett legte. Ruhig wurde es im Saal, als die Hoagarten-Musi mit Hackbrett, Gitarre und Zither fasst weihnachtliche Stimmung in den Saal brachte.

Mit einem Rheinländer und der Kreuzpolka - geboten von der Trachtlergruppe (Peter Ganther und "Doni" spielten mit der Ziehharmonika), - kam Schwung in die Bude.

Anschließend trat der Pichler Zwoagsang mit einigen Liedern in Mundart aus dem bäuerlichen Leben auf. Es folgte der Männergesangsverein Vallatum. Beim Auftritt der aktiven Trachtenjugend mit dem "Zillertaler" bebte der ganze Saal.

Bevor der Alpenglockenverein einige Lieder mit den verschiedenen klingenden Glocken präsentierte, bat Moderator Adolf Engel alle Mitwirkenden, auch nächstes Jahr am Kirchweihsamstag beim Heimatabend zu spielen und zu tanzen. Eine Widerrede oder Absage ließ er gar nicht erst zu.

Nach einer kurzen Verschnaufpause legten sich die Akteure nochmals gehörig ins Zeug. Vor allem beim schwer zu tanzenden Viersteyerer mit seinen vielen Figuren mussten zwei Paare alles geben. Das Publikum war restlos begeistert. So war es kein Wunder, dass zum Schluss lautstark Zugaben gefordert - und auch gegeben wurden.