Eine Reihe von neuen Fahrradwegen soll dafür sorgen, dass der Landkreis für Radler noch attraktiver wird. Mit Enttäuschung registrierte ein Leser aus Schweitenkirchen aber?_, dass in der aktuellen Planung, die vor Kurzem vorgestellt wurde, der Fahrradweg von Pfaffenhofen nach Schweitenkirchen nicht berücksichtigt ist.
Eine Reihe von neuen Fahrradwegen soll dafür sorgen, dass der Landkreis für Radler noch attraktiver wird. Mit Enttäuschung registrierte ein Leser aus Schweitenkirchen aber-_, dass in der aktuellen Planung, die vor Kurzem vorgestellt wurde, der Fahrradweg von Pfaffenhofen nach Schweitenkirchen nicht berücksichtigt ist.
KUS
Leserbrief
Doch die Enttäuschung war groß als ich auf der Karte auf Seite 19 erfahren musste, dass der Fahrradweg von Pfaffenhofen nach Schweitenkirchen nicht in dieser Planung berücksichtigt wurde.

Sieht man sich die Karte mit den geplanten Fahrradwegen an, fällt auf, dass Pfaffenhofen gut im Norden, Westen und Süden mit Fahrradwegen angebunden werden soll. Was aber ist mit dem Osten? Fehlalarm! Obwohl die Staatsstraße 2045 sicher zu einer der meistbefahrensten Straßen des Landkreises gehört, wenn morgens und abends die Pendler nach München und zurück fahren. Dabei fehlen zwischen der Einmündung der Äußeren Moosburger Straße in die Staatstraße 2045 bei Eberstetten und dem Kreisel bei Schweitenkirchen nur genau drei Kilometer Fahrradweg entlang der Staatsstraße 2045, damit man zwischen beiden Orten ohne große Umwege und sicher auf dem Fahrradweg fahren kann. Bis hierher ist das Fahrradwegenetz von Pfaffenhofen her über das Gewerbegebiet Kuglhof voll erschlossen. Leider ist das auf der abgebildeten Karte nicht ersichtlich. Oder wissen es die Planer gar nicht? Vielleicht wäre das Gewerbegebiet in Schweitenkirchen mit Burger King, Mc Donalds, KFC, Subway und anderen mehr oder weniger "lohnenswerten" Zielen für manch Pfaffenhofener eine Fahrradtour wert? Oder will man die Pfaffenhofener Jugend durch fehlende Fahrradwege gar davon abhalten, die gut ausgeprägte Fastfood-Versorgung und anderes in Schweitenkirchen kennenzulernen?

Auf jeden Fall würden diesen Radweg viele Schweitenkirchener Bürger herbeisehnen und annehmen, um in die Kreisstadt zu gelangen. Nebenbei könnte man mit dem Bau dieser nur drei Kilometer langen Strecke zwischen Schweitenkirchen und Pfaffenhofen den gesamten Landkreis an das geplante Fahrradwegenetz anschließen. Schweitenkirchen hat nämlich bekanntlicherweise eine Autobahnausfahrt und Pendlerparkplätze, die am Wochenende nicht überfüllt sind. Vielleicht wäre es für manchen Auswärtigen gar interessant bis hierher mit dem Auto zu fahren und von hier aus die "lebenswerteste Kleinstadt der Welt" und den gesamten Landkreis Pfaffenhofen mit dem Fahrrad zu erkunden.

Das gefällt dann sicher auch unserem Landtagsabgeordneten Straub, wenn er darauf verweist, "Bayern soll weiterhin die beliebteste Radreiseregion in Deutschland bleiben". Die Kommunen sollten sich beeilen, damit sie die passende Förderung für Fahrradwege bekommen, meint unser Abgeordneter. Dem möchte ich mich hiermit voll anschließen und die betreffenden Kommunen dazu auffordern.

Helmut Hartinger

Schweitenkirchen