Donnerstag, 17. Januar 2019
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Polizei verzeichnet nur leichte Verletzungen und Blechschäden

Zahlreiche Unfälle bei Schneeglätte

Pfaffenhofen
erstellt am 10.01.2019 um 16:17 Uhr
aktualisiert am 14.01.2019 um 03:33 Uhr | x gelesen
Pfaffenhofen (PK) Der anhaltende Schneefall im Landkreis Pfaffenhofen hat zu zahlreichen Verkehrsunfällen geführt. Die meisten Unglücke auf den glatten Fahrbahnen endeten mit Blechschäden.
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Die Straßenverhältnisse waren auch im Landkreis schwierig.
Die Straßenverhältnisse waren auch im Landkreis schwierig.
Hildenbrand/dpa
Pfaffenhofen
Im Dienstbereich der Polizeiinspektion Pfaffenhofen kam es von Mittwoch bis Donnerstagmorgen zu insgesamt neun Unfällen, wie ein Sprecher mitteilte. Unfallursache waren in allen Fällen nicht angepasste Geschwindigkeit in Zusammenhang mit den winterlichen Straßenverhältnissen. Insgesamt entstand bei den Unfällen ein Blechschaden von rund 35 000 Euro.

Mit leichten Verletzungen kam ein 23-jähriger Pfaffenhofener davon, der sich mit seinem Kleinbus überschlug. Er war am späten Mittwochnachmittag auf der Staatsstraße 2043 Richtung Ilmmünster unterwegs. Aufgrund der Glätte kam er von der Fahrbahn ab und überschlug sich in einem angrenzenden Feld. Der Mann wurde in die Ilmtalklinik eingeliefert.

Auch im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Geisenfeld bereiteten die Straßenverhältnisse Probleme. Am Mittwoch um 21.30 Uhr kam es auf der Staatsstraße zwischen Geisenfeld und Manching zu einem Unfall. Ein 24-jähriger Geisenfelder fuhr in Richtung Manching, als er auf gerader Strecke ins Rutschen kam. Laut Polizei war er angesichts der schlechten Witterungsverhältnisse zu schnell unterwegs. Das Auto geriet ins Rutschen und auf die Gegenfahrbahn, wo es in die linke Seite des entgegenkommenden Wagens eines 47-jährigen Geisenfelders prallte. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt, der Schaden beläuft sich auf 2500 Euro.

Ein 44-Jähriger aus dem Landkreis verursachte bei der Abfahrt von der A9 an der Anschlussstelle Ingolstadt-Nord einen Unfall. In der Rechtskurve kam der Pkw von der nassen Fahrbahn ab. Der Wagen kollidierte mit einem Straßenpfosten. Da der Mann unmittelbar vor dem Unfall von einer Videostreife in einem zivilen Polizeifahrzeug gefilmt worden war und die Höchstgeschwindigkeit von 100 Kilometern pro Stunde deutlich überschritten hatte, muss er sich nun sowohl wegen des Unfalls als auch wegen des Geschwindigkeitsverstoßes verantworten.

Auch bei Schweitenkirchen kam es auf der A9 zu einem Unglück. Am frühen Mittwochmorgen verlor nach Polizeiangaben ein in Richtung München fahrender 28-Jähriger die Kontrolle über seinen Kleinlaster, als er ein anderes Fahrzeug überholen wollte. Der Laster kippte auf die rechte Seite und blieb auf dem rechten Fahrstreifen liegen. Zur Bergung mussten der Fahrstreifen und die Ausfahrt Pfaffenhofen gesperrt werden. Der Fahrer blieb unverletzt. Am Abend geriet in der Gegenrichtung ein 41-Jähriger mit seinem Auto ins Schleudern. Nachdem er mehrfach die Fahrbahn gequert hatte, kam er nach rechts von der Autobahn ab. In der Böschung kippte das Fahrzeug auf die rechte Seite. Auch dieser Fahrer blieb unverletzt.

Das gilt auch für einen 57-Jährigen, der nachts auf der A93 bei Wolnzach einen Unfall verursachte. Er war in Richtung Autobahndreieck Holledau unterwegs und rutschte in die Mittelleitplanke. Ebenfalls auf der A93 verunglückte ein 44-Jähriger aus Wolnzach am Mittwoch gegen 8.15 Uhr. Zwischen den Anschlussstellen Abensberg und Hausen in Richtung Regensburg kam er ins Schleudern und kollidierte mit der Mittelleitplanke, danach touchierte er einen vorbeifahrenden Lkw, bevor er rechts im Grünstreifen zum Stehen kam. Der Fahrer blieb unverletzt, der Gesamtschaden wird auf etwa 11000 Euro geschätzt.
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