Montag, 15. Oktober 2018
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Marktkapelle zeigt sich vielseitig – unter anderem mit Chorprojekt

Erfrischende Töne

Wolnzach
erstellt am 26.03.2013 um 17:55 Uhr
aktualisiert am 31.01.2017 um 21:48 Uhr | x gelesen
Wolnzach (sdb) Wer glaubt, Blasmusik sei nur etwas für Volksmusikliebhaber, der wurde beim Frühjahrskonzert der Marktkapelle Wolnzach eines Besseren belehrt: Denn neben Polka, Walzer und Schützenmarsch gaben die jungen Musikanten klassische wie moderne Themen gleichermaßen gekonnt zum Besten. Mühelos füllte sich die mit Blumen und Notenschlüssel schön geschmückte Aula des Hallertau- Gymnasiums bis zum allerletzten Platz, als die Marktkapelle Wolnzach zu ihrer traditionellen Veranstaltung einlud.
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Wolnzach: Erfrischende Töne
 
Wolnzach
Nach einer einstimmenden Polka freute sich der Vorsitzende des Vereins, Hans Frank, nebst dem stellvertretenden Landrat Westner (CSU) eine ganze Reihe weiterer Honoratioren begrüßen zu dürfen. Eine Wette einlösend, führte anschließend Astrid Elender in Lack und Leder gekonnt witzig, spritzig und herzerfrischend spontan durchs Programm, immer mit den passenden Worten zum jeweiligen Programmpunkt.

Das sich stetig steigernde Niveau der Marktkapelle zeigte sich nicht nur im Musikerstamm, sondern auch und vor allem im Nachwuchs. Insbesondere im Zusammenspiel mit den Großen schlug sich das hohe Engagement der Jugend nieder, die „nie zuvor so großen Zulauf verzeichnete wie im Moment“, wie Bürgermeister Jens Machold in seiner Laudatio bei der Übergabe der Ehrenzeichen hervorhob.

Machold sprach dem Kapellmeister Hans-Heiner Bettinger, der Nachwuchs-Dirigentin Evi Heinzinger und ihren Schützlingen mit großer allgemeiner Zustimmung sein Kompliment aus: „Wir sind wahnsinnig stolz auf euch!“

Der Abend gipfelte dann in einem Projekt, das seinesgleichen sucht: Es hatten sich Eltern von Musikanten zu einem Chor zusammengefunden und sangen mit Begleitung der Kapelle das „Hallelujah Trail“, bekannt aus dem Western „40 Wagen westwärts“. Dass ein Großteil der Sänger aus dem Profilager kam, sei es aus einem der kirchlichen Chöre oder als Musiklehrer, konnte man selbst als Laie heraushören. Der Spaß, den die Truppe dabei aber wirklich zu haben schien, übertrug sich aufs gesamte Publikum, und so entließ man die Musiker erst nach so einigen Zugaben.

Geehrt wurden mit dem Ehrenabzeichen in Bronze vier Musikanten für ihre zehnjährige Treue zum Verein: Melanie Maier, Martin Gudera, Maximilian Kawasch und Simon Kollmannsberger. Das Leistungsabzeichen in Bronze erhielten Kilian Winter (Trompete), Georg Schwarzhuber (Posaune) und Till Winter (Schlagzeug).

Von Birgit Maria Schmid
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