Samstag, 15. Dezember 2018
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Beim rundum gelungenen Benefizkonzert wird das Vorjahresergebnis wieder übertroffen

"Grad schee war's"

Pfaffenhofen
erstellt am 02.12.2018 um 15:07 Uhr
aktualisiert am 06.12.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Pfaffenhofen (PK) Einen großartigen Musikabend mit vielen Höhepunkten genossen die Besucher am Samstagabend beim Auftakt der "Vorweihnacht der guten Herzen" - und mit dem Reinerlös des Benefizkonzertes in Höhe von rund 3600 Euro zugunsten des Vereins "Familien in Not" wurde wieder ein neuer Rekord erzielt.
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Der Dreigesang der Liedertafel bereitete unter anderem mit dem ?Hopfazupfa? viel Freude.
Der Dreigesang der Liedertafel bereitete unter anderem mit dem "Hopfazupfa" viel Freude.
Bendisch
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Bereits zum 29. Mal stellten sich Stadtkapelle und Liedertafel Pfaffenhofen heuer als musikalische Botschafter der guten Sache vor; als Gast war auch die Saitnmusik Felbermeier wieder gern der Einladung gefolgt. Erstmals fand das beliebte Traditionskonzert, das Herzen und Geldbeutel öffnen soll, in der Aula der neuen Grund- und Mittelschule in Pfaffenhofen statt.

Am bewährten Konzept hat sich dagegen nichts geändert: Für jeden Musikgeschmack war etwas dabei. Walzertakte und Swing wurden ebenso serviert wie große Filmmusik und im zweiten Teil des Programms stand ein bayrischer Hoagartn im Mittelpunkt. Abgerundet wurde die gelungene Mischung durch tolle Soli und alles zusammen wurde mit begeistertem Applaus quittiert.
Die Familie Felbermeir steht für schöne und ?naturbelassene? Volksmusik.
Die Familie Felbermeir steht für schöne und "naturbelassene" Volksmusik.
Bendisch
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Die schmissige Eröffnung gehörte wie stets dem Spielmannszug, der unter Leitung von Angela Huber heuer die "Texas Rose" auf die Bühne brachte; Musicalmelodien aus "Aladdin" und eine flotte Polka waren danach klasse Beiträge der Jugendstadtkapelle. Nur richtig Gutes sind auch die Fans der PAF Town Big Band unter der Regie von Auwi Geyer gewohnt, wobei der der Gesang zur Freude aller Zuhörer immer mehr Raum gewinnt. So überzeugte Florian Märten mit "Mr. Bojangles", Susi Krönauer - mit stattlichem Babybauch - sang wunderbar Gershwins "Summertime". Der erwartete Nachwuchs sei übrigens bei Konzerten "ganz brav und ruhig", versicherte sie später. Hervorzuheben ist auch Angelika Landsberger am Saxophon.

Ein eigentlich nicht allzu besonderes Stück ist "Großvaters Uhr" - wäre da nicht dieser überaus schwierige Part für Tenorhorn, an den sich nur ganz wenige Solisten herantrauen. Etliche Wochen lang hat Daniel Reisner, Kulturpreisträger 2017 der Stadt, täglich an dieser Herausforderung gearbeitet und sie beim Benefizkonzert perfekt gemeistert. Komplimente gab es gleich von Kapellmeister Manfred Leopold und das begeisterte Publikum war einer Meinung: "Großartig!"
Für sein Solo bekam Daniel Reisner nicht nur von Kapellmeister Manfred Leopold Komplimente.
Für sein Solo bekam Daniel Reisner nicht nur von Kapellmeister Manfred Leopold Komplimente.
Bendisch
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Ur-wienerisch ist der "Nachtschwärmer Walzer" und zum Vergnügen der Konzertbesucher bekam die Stadtkapelle dabei gesangliche (und schauspielerische) Unterstützung von den Herren der Liedertafel. Da wurde der Besuch des Heurigen gleich in zwei Versionen umgesetzt: "Einmal nüchtern, einmal bsuffa..." Mit einem tollen "Christmas Rock Festival" und den "Jingle Bells" des Spielmannszuges entließ man die Besucher in die Pause.

Sehr schöne Chorbeiträge unter Leitung von Raphaela Geyer gab es nach der Unterbrechung, unter anderem den originellen Zottelmarsch oder den Zwiefach-Klassiker "Unsa oide Kath". Zu den Höhepunkten gehörte ganz sicher der herrliche Dreigesang mit Doris Brummer, Monika Krammer und Irmi Steiner. Und der musikalische "Familienbetrieb" Felbermeir bildete mit seiner sanften Stubenmusik den perfekten Übergang in die "staade Zeit". "Grad schee war's", so das Fazit der Besucher über den gelungenen Hoagartn.

Das musikalische Gelingen des Abends war aber nur die eine Seite der Medaille. Wichtig war wie jedes Jahr auch der Spendenerlös. Und der übertraf wieder das Vorjahresergebnis des Traditionskonzerts zugunsten der "Vorweihnacht der guten Herzen": Der Erlös aus den Eintrittskarten und dem Pausenverkauf beläuft sich heuer auf rund 3600 Euro - nach 3500 Euro im vergangenen Jahr.

Bei der Übergabe durch Liedertafel-Vorstand Gabi Thurner und Manfred Leopold bedankte sich Willy Hailer bei allen Mitwirkenden auf und hinter der Bühne. Der Vorsitzende des Vereins "Familien in Not", an den die Spenden der "Vorweihnacht der guten Herzen" vor allem gehen, griff dabei mit "Glück im Unglück" einen Titel des Dreigesangs auf, der dem Konzertpublikum besonders gut gefallen hatte: "In vielen Fällen kann der Verein dazu beitragen, das Leben lebenswerter zu machen und ein schlimmes Schicksal zu lindern", sagt er. Im laufenden Jahr 2018 haben sich bislang rund 130 Antragsteller an den Verein gewandt, um Hilfe in Notsituationen zu erhalten.
 

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Tina Bendisch
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