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Nach dem ersten Volksfestwochenende fällt die Bilanz der Festwirte und Verantwortlichen positiv aus

Gelungener Start in die September-Wiesn

Pfaffenhofen
erstellt am 09.09.2018 um 20:14 Uhr
aktualisiert am 13.09.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Pfaffenhofen (clm) Das erste Volksfestwochenende ist vorbei und die Wirte sowie Verantwortlichen ziehen eine positive Bilanz. Auch von Seiten der Polizei gibt es nur wenig Vorfälle zu melden.
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Dass eine September-Wiesn in Pfaffenhofen besser ist als ein Oktoberfest an selber Stelle, da sind sich vor allem die Festwirte einig. "Es ist einfach der bessere Termin", sagt Lorenz Stiftl, Wirt vom großen Festzelt. "Es läuft bei uns bisher wieder normal - so wie es vor zwei Jahren war." Denn vergangenes Jahr, wegen des verspäteten Termins des Pfaffenhofener Volksfests, seien weniger Besucher gekommen. "Nach dem Oktoberfest in München, das war einfach schwierig. Aber heuer habe ich den Eindruck, dass auch insgesamt auf dem Platz wieder mehr Leute unterwegs sind." Wenn es daher so weitergeht, wie nun an den ersten Tagen, "dann sind wir schon zufrieden", sagt Stiftl. Und dafür sieht es eigentlich ganz gut aus: "Es ist ja für die neue Woche noch besseres Wetter angesagt."
Ähnlich sieht es auch Julia Spitzenberger von der Gaudihüttn. "Das Wetter an den ersten Tagen war perfekt", freut sich die Festwirtin. "Es ist eigentlich wie vor zwei Jahren." Denn gerade mit den Tischen im Außenbereich sei man vom Wetter abhängig. "Aber das hat sich ja auch für die nächste Woche noch besser angekündigt, da soll es noch einmal wärmer werden." Daher hofft sie, dass die Gäste noch zahlreicher kommen. Im Vergleich zum letzten Jahr läuft es bisher um einiges besser: "Der Biergarten ist heuer wieder gut besucht - da war es letztes Jahr einfach zu frisch."

Ein Prosit der Gemütlichkeit: Markus (von links), Alicja, Milena und Martin stoßen mit einer frischen Maß auf das Volksfest an.
Ein Prosit der Gemütlichkeit: Markus (von links), Alicja, Milena und Martin stoßen mit einer frischen Maß auf das Volksfest an.
Stolle
Pfaffenhofen
Noch ein wenig an den Stellschrauben drehen will Andreas Welker, Festwirt vom Traditionszelt. "Die ersten zwei Stunden am Freitag hatten wir Schwierigkeiten", gibt er zu. Das Team sei noch nicht eingespielt gewesen, auch technisch habe es Schwierigkeiten gegeben. Doch alle hätten sich bemüht, daher sagt Welker: "Es ist trotzdem gut gelaufen. Und am Samstag waren wir sehr gut dabei, genauso Sonntagmittag - da kommt man an seine Grenzen." Die Scheyrer Klosterbrauerei ist heuer zum zweiten Mal auf dem Volksfest dabei.

Fotostrecke: Auszug Volksfest Pfaffenhofen
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Bei der Stadt seien derweil noch kaum Beschwerden angekommen. "Das ist fast schon beunruhigend wenig", sagte Volksfestreferent Richard Fischer. Er sei sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf - und will nun gespannt beobachten, wie sich Volksfest und Schulzeit in der Stadt vertragen.
Fotostrecke: Eröffnungstag des Pfaffenhofener Volksfestes
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Die Polizei meldet derweil nur zwei Einsätze im Rahmen des Volksfestes. Am Freitagabend kurz vor Mitternacht hatten einige junge Leute die Polizei gerufen, weil ihre 14-jährige Freundin betrunken und emotional aufgebracht sei, wie die Polizei mitteilt. Zwar versuchte das Mädchen noch wegzulaufen, aber ohne Erfolg. Ein Alkotest ergab 1,3 Promille. Über die Freunde konnte auch die Mutter alarmiert werden - obwohl das Mädchen noch versuchte, falsche Personalien anzugeben. Ein zweiter Einsatz im Rahmen der Suche nach einem 20-Jährigen (siehe Seite 18) verlief zumindest auf dem Volksfest ohne Erfolg.
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