Freitag, 22. Juni 2018
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Besitzer meldet sich bei der Polizei: Es war niemand an Bord

Boot ohne Besatzung löst Suchaktion aus

Vohburg
erstellt am 18.06.2017 um 18:33 Uhr
aktualisiert am 22.06.2017 um 03:33 Uhr | x gelesen
Vohburg (ele/rs) An der Anlegestelle an der Donau in Vohburg ist ein leeres, offenbar selbst gebautes Boot gefunden worden - und das sorgte am Samstag für eine groß angelegte Suchaktion. Sie wurde nach einigen Stunden letztlich ergebnislos abgebrochen.
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Vohburg: Boot ohne Besatzung löst Suchaktion aus
Ein leeres, selbst gebautes Boot, wie es bei Sautrogrennen verwendet wird, wurde an der Einmündung der Paar in die Donau entdeckt. Das löste eine aufwendige Suchaktion nach der Besatzung aus. Mittlerweile meldete sich der Besitzer - das leere Boot war den Fluss hinunter abgetrieben worden. - Foto: Lechermann
Vohburg

Bei der Polizei gab es keine konkreten Hinweise auf einen Unglücksfall und mittlerweile hat sich bestätigt, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Nord gestern mitteilte, hat sich der Besitzer, ein Mann aus dem nördlichen Landkreis, gemeldet - sein unbesetztes Boot war den Fluss hinunter abgetrieben worden.

Am Samstag gegen 10.30 Uhr wurden Wasserwacht-, Feuerwehr- und Rettungsdienstkräfte an die Donau in Höhe Vohburg geholt. Am Einlauf der Paar war das leere Boot gesichtet worden, von einer eventuellen Besatzung fehlte jede Spur. Umfangreiche Suchmaßnahmen wurden daraufhin eingeleitet. Mit Motorrettungsbooten wurden der Bereich bis Wackerstein abgesucht, Taucher der Wasserwachten Manching und Ingolstadt machten sich einsatzbereit, auch ein Hubschrauber wurde eingesetzt. Von der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft Neustadt kam das Sonar zum Scannen des Untergrundes zum Einsatz. Zeitgleich suchten Aktive der Wasserrettung die Paar ab. Es wurden jedoch keine Verunglückten gefunden. Nachdem die Suche gegen Mittag abgeschlossen war, holten Wasserwacht, DLRG und die Feuerwehr das Boot aus dem Fluss. Im Einsatz waren die Wasserwachten Geisenfeld, Vohburg, Großmehring, Manching, Ingolstadt, die DLRG mit knapp 40 Kräften sowie Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst.

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