Donnerstag, 15. November 2018
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Kreisverkehr auf der B13 und Bahnbrücke bei Uttenhofen werden nächstes Jahr neu gebaut

Großprojekte auf den Straßen in und um Pfaffenhofen

Pfaffenhofen
erstellt am 14.09.2018 um 13:43 Uhr
aktualisiert am 19.09.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Pfaffenhofen (pat) Aus dem Baustellenchaos, das vor allem im Frühjahr in Pfaffenhofen herrschte, haben Stadtbaumeister Gerald Baumann und die Verwaltung ihre Lehren gezogen. Kommendes Jahr soll das Baustellenmanagement besser werden, sagte Baumann am Donnerstag im Stadtrat.
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Die Bahnbrücke bei Uttenhofen wird neu gebaut.
Die Bahnbrücke bei Uttenhofen wird neu gebaut.
Ermert
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Er kündigte an, welche Maßnahmen nächstes Jahr angegangen werden. Wann an welchen Stellen die Bagger anrollen, wird in nächster Zeit aber erst noch genau ausgekartelt - nach Absprachen mit dem Staatlichen Bauamt Ingolstadt und der Autobahndirektion Südbayern. Denn auch überörtlich ist im Straßenbau im Umfeld von Pfaffenhofen im kommenden Jahr einiges geplant.

Die Großbaustellen haben es in sich. So wird auf der A9 der gesamte Bereich zwischen dem Dreieck Holledau und der Ausfahrt Langenbruck generalsaniert. Neben der Fahrbahnerneuerung geht es dabei in beiden Richtungen um den Ausbau des Standstreifens zu einer vierten Spur, die zeitweise bei starkem Verkehr freigeschaltet werden kann - also analog zum Bereich zwischen dem Dreieck Holledau und dem Kreuz Neufahrn. "In dem Zug werden auch alle Brücken erneuert", berichtete Baumann.
An der B13 entsteht an der Abzweigung der Westtangente ein Kreisverkehr.
An der B13 entsteht an der Abzweigung der Westtangente ein Kreisverkehr.
Ermert
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Der Ausweichverkehr von der Autobahn läuft in aller Regel über die B13, die bekanntlich auch durch Pfaffenhofen führt. Und genau da wird es 2019 auch zu weiteren Behinderungen kommen. Laut Arne Schönbrodt, dem zuständigen Abteilungsleiter am Staatlichen Bauamt Ingolstadt, plant die Behörde die Erneuerung der B-13-Fahrbahn von der Abzweigung der Staatsstraße in Richtung Geisenfeld bis hinaus zur Abzweigung nach Angkofen. Dann wird an der Abzweigung zur Pfaffenhofener Westtangente außerdem ein Kreisverkehr errichtet. "Falls das mit dem Grunderwerb klappt", schränkt Schönbrodt ein. Bürgermeister Thomas Herker (SPD) deutete im Stadtrat allerdings schon an, dass es damit gut aussehe - und die Stadt diese Infrastrukturmaßnahme gerne annehme. "Wir könnten das auch ablehnen", meinte Herker. "Aber wir müssen doch froh sein, dass wir diesen Kreisverkehr bekommen." Mehrere Monate muss der Abschnitt der B13 dazu gesperrt werden. Und auf die Pendler kommen noch weitere Unannehmlichkeiten zu. Die Bahnbrücke über die Staatstraße 2045 bei Uttenhofen wird im Laufe des nächsten Jahres nämlich ebenfalls neu gebaut. "Die Maßnahme ist riesig, beginnt ganz früh im Jahr und dauert bis in den Winter hinein", berichtet Schönbrodt. Auch hier wird die Straße komplett gesperrt - und der Verkehr offiziell von Walkersbach über die A9 bis Schweitenkirchen umgeleitet.

Damit die Stadt verkehrsmäßig angesichts dieser Vorhaben nicht kollabiert, verzichtet sie auf den geplanten Ausbau des Asphaltbandes am Hauptplatz. "Irgendwann müssen wir auch an die Autofahrer denken", meinte Baumann. "Das können wir nicht alles auf einmal angehen." Auch Bürgermeister Herker schloss sich dieser Einschätzung an. Die Hauptplatz-Durchfahrt bleibt also bis 2020 so wie sie ist. Kosten von rund 250000 Euro spart sich Stadt dadurch heuer außerdem. Der kleine Kreisverkehr in der Hohenwarter (Abzweigung Schirmbeckstraße) soll hingegen 2019 gebaut werden - so wie geplant, obwohl die CSU-Fraktion geschlossen gegen diese verkehrsberuhigende und 120000 Euro teure Maßnahme stimmte. Und wie Baumann ausführte, werden die Bäume und Rundbänke in der neu geschaffenen Fußgängerzone beim Maibaum noch im Oktober gepflanzt beziehungsweise aufgestellt.
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