Mittwoch, 15. August 2018
Lade Login-Box.

Erschließung des neuen Schweitenkirchener Gewerbegebietes startet

Der Kreisverkehr kann kommen

Schweitenkirchen
erstellt am 06.05.2014 um 22:10 Uhr
aktualisiert am 31.01.2017 um 21:59 Uhr | x gelesen
Schweitenkirchen (PK) Die 250 000 Euro teuren Vorarbeiten für den neuen Kreisverkehr, der direkt beim Euro-Rastpark im Schweitenkirchener Gewerbegebiet entsteht, haben gestern begonnen. Zusätzlich eine halbe Million kostet dann in einem zweiten Schritt das eigentliche Bauwerk.
Textgröße
Drucken
Schweitenkirchen: Der Kreisverkehr kann kommen
Ein Kreisverkehr für Schweitenkirchen: Den Start der vorbereitenden Baumaßnahmen am Rande des Gewerbegebiets begutachteten Andreas Brinkmann (von links), Peter Werner, Christian Baier, Arne Schönbrodt, Franz Schelle, Albert Vogler, Alfred Zeitler, Max Knorr senior und Gerhard Fischer - Foto: Ermert
Schweitenkirchen

Der Durchmesser des Kreisverkehrs wird 46,5 Meter betragen.

Wer auf der Staatsstraße 2045 von Pfaffenhofen nach Schweitenkirchen fährt, wird den Kreisverkehr künftig passieren. Die weiteren Abfahrten führen ins bestehende Gewerbegebiet sowie ins neue Gewerbegebiet Schweitenkirchen-West II, wo sich auf einer Gesamtfläche von zwölf Hektar die Logistik-Gruppe Nagel, ein Bauernmarkt und eine Schreinerei niederlassen werden. Die ganz in der Nähe abzweigende Straße nach Frickendorf wird es außerdem bald schon nicht mehr geben. Das Dorf kann künftig ebenfalls über eine entsprechende Abfahrt innerhalb des neuen Kreisverkehrs erreicht werden. Im Mittelpunkt der Arbeiten steht in den kommenden beiden Wochen aber erst einmal die für die Bauarbeiten zwingend notwendige Behelfsstraße, die südlich der Staatsstraße über die Grundstücke der Diskothek und des Rastparks führen wird.

Sobald diese Straße fertig ist, vermutlich am 12. Mai, wird die Staatsstraße gesperrt und die Fahrzeuge können mit maximal 30 Kilometern pro Stunde an der Kreisverkehr-Baustelle vorbeifahren. Spätestens sechs Wochen später, also Ende Juni, soll der Kreisverkehr fertig sein. „Er war schon immer unser Ziel an dieser Stelle – jetzt wird er endlich Realität“, freut sich Schweitenkirchens Bürgermeister Albert Vogler (CSU). Der zuständige Abteilungsleiter am Staatlichen Bauamt, Arne Schönbrodt, versichert, dass der Kreisverkehr allen Ansprüchen gerecht werden wird. Bis zu 10 000 Fahrzeuge passieren die Stelle täglich, darunter unzählige Lastwagen. Ein spezieller Splittmastix-Asphalt wird daher verwendet, um für die nötige Haltbarkeit zu sorgen.

Den Zeitplan bezeichnet Schönbrodt selbst als „ziemlich sportlich“. Möglich werde das schnelle Arbeiten, weil die Baustelle komplett frei von jedem Verkehr sein wird. „Dadurch können wir zügig und in hoher Qualität bauen“, ergänzt Alfred Zeitler von der Gewerbegebiet Schweitenkirchen II GmbH, die das gesamte Bauvorhaben finanzieren wird. Die Planung lag in den Händen von Andreas Brinkmann vom Ingenieurbüro Wipfler, die Bauleitung teilt sich Peter Werner (Wipfler) mit dem Duo Gerhard Fischer und Christian Baier vom Staatlichen Bauamt. Die eigentliche Ausführung übernehmen die Arbeiter der Firma Schelle, für die Franz Schelle als Inhaber beim offiziellen Startschuss dabei war. Letzter im Bunde war Max Knorr senior, Chef der finanzierenden Gesellschaft, die insgesamt rund drei Millionen Euro in die Hand nehmen muss, um das neue Gewerbegebiet zu erschließen.

Von Patrick Ermert
Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Kommentare geben die Meinung des Verfassers wieder. Für die Inhalte übernimmt donaukurier.de keinerlei Verantwortung und Haftung. weitere Informationen
Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!