Dienstag, 22. Mai 2018
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Euernbacher Ortssprecher fordert Engagement der Gemeinde Scheyern Gerolsbach meldet bereits Vollzug

Radweg nach Eisenhut: Noch Grunderwerb nötig

Scheyern
erstellt am 14.03.2018 um 17:59 Uhr
aktualisiert am 17.03.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Scheyern/Euernbach (clm) Dass der Radwegebau zwischen Eisenhut und Gerolsbach nur schleppend vorangeht, hat der Euernbacher Ortssprecher Xaver Ostermeier kritisiert. "Es geht hier um zwei Kilometer, etwa die Hälfte auf Scheyrer Flur", sagte er im Gemeinderat. "Der Gerolsbacher Bürgermeister ist mit dem Grunderwerb fertig." Die Planung sei im September vorgestellt worden, doch seitdem sei in Scheyern nur wenig passiert. "Ich bin selbst als Grundeigentümer betroffen und habe auch von den anderen Eigentümern eine positive Meldung bekommen", erklärte Ostermeier.
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"Ich kann nur appellieren: Das ist es wert", fasste der Ortssprecher zusammen. Denn es gehe nicht nur um den Anschluss von Gerolsbach in Richtung Pfaffenhofen - für die Euernbacher wird so unter anderem der Sportplatz sicherer zu erreichen sein. "Bisher müssen hier die Kinder auf einer Staatsstraße radeln, da sind 100 Stundenkilometer erlaubt", sagte Ostermeier.

Bürgermeister Manfred Sterz (FW) erklärte, dass auf Scheyrer Flur insgesamt 14 Anlieger betroffen sind, die für diese Pläne Grundstücke abgeben müssten - sowohl für den gewünschten Radweg als auch für eine Verbreiterung der Staatsstraße. Denn das Staatliche Bauamt will im Zuge der Baumaßnahmen die Straße entsprechend anpassen, so Sterz. Von den 14 Grundstückseigentümern habe die Gemeinde sich bisher mit vier Personen geeinigt; mit den anderen sollen demnächst Gespräche geführt werden.

"Insgesamt brauchen wir auf Scheyrer Grund 7200 Quadratmeter - für 40 Prozent davon ist das Einverständnis da", sagte Sterz. "Jetzt müssen wir die übrigen Anlieger noch überzeugen." Planmäßig soll der Radweg südlich der Staatsstraße verlaufen, um so auch den Sportplatz zu erschließen. "Als Baubeginn wäre - wenn alles gut geht - dann 2019 möglich", sagte Sterz.

Von Claudia Lodermeyer
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